Kommentar Saisonstart des VfB Stuttgart: Alles zurück auf Anfang

Der VfB Stuttgart muss jetzt zeigen, dass ein Fehlstart nicht in der DNA des Klubs beziehungsweise ihres Coaches liegt, meint unser Sportredakteur Gerold Knehr.
Der VfB Stuttgart muss jetzt zeigen, dass ein Fehlstart nicht in der DNA des Klubs beziehungsweise ihres Coaches liegt, meint unser Sportredakteur Gerold Knehr. © Foto: Volkmar Könneke
Stuttgart / Gerold Knehr 03.09.2018

Nach zwei Spieltagen haben die Fußball-Bundesligisten noch keinen Rhythmus aufnehmen können, da steht schon die erste Länderspielpause an. Die kommende Woche ist spielfrei. Dem VfB Stuttgart kommt diese Unterbrechung wie gerufen. Bietet sie doch die Gelegenheit, nach dem verpatzten Saisonstart auf die Reset-Taste zu drücken. Alles zurück auf Anfang.

Die Stuttgarter und ihr Trainer sind in ein gefährliches Fahrwasser geraten. Es ist nicht der erste Fehlstart am Cannstatter Wasen, im vergangenen Jahr kostete er den damaligen Coach Hannes Wolf den Job. Nachfolger Tayfun Korkut kennt ebenfalls die negative Dynamik, die der Fußball entwickeln kann. Nach einem starken halben Jahr in Hannover gab es dort unter seiner Regie einen Absturz.

Intensives Nachdenken ist angesagt

 Nun müssen Spieler und ihr Trainer zeigen, dass ein Fehlstart nicht in der DNA des Klubs beziehungsweise ihres Coaches liegt. Stattdessen gilt es, die nächsten zwei Wochen zu intensivem Nachdenken über die jüngsten Darbietungen und die künftige Entwicklung sowie zur akribischen Trainingsarbeit zu nutzen.

Den Spielern muss klar sein, dass die erfreuliche Aufwärtsentwicklung in der vergangenen Rückrunde keine Garantie für eine erfolgreiche Zukunft ist. Die muss vielmehr Schritt für Schritt, Spiel für Spiel neu erarbeitet werden.

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