VfB Stuttgart Alle Bälle auf Mario Gomez

Stuttgarts großer Hoffnungs­träger: Mario Gomez.
Stuttgarts großer Hoffnungs­träger: Mario Gomez. © Foto: dpa
Stuttgart / gek 13.01.2018
Eigens wegen Mario Gomez hat Trainer Hannes Wolf sein Spielsystem umgebaut. Doch nicht nur der Stuttgart-Rückkehrer steht im Blickpunkt. Die Hertha-Stürmer Vedad Ibisevic und Davie Selke haben eine VfB-Vergangenheit.

Heilsbringer oder Chancentod? Mario Gomez wird nach seiner Rückkehr zum VfB Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr) im Bundesliga-Heimspiel gegen Hertha BSC  ganz besonders im Blickpunkt der Fans stehen. Der 32-Jährige soll mit seinen Toren dem bislang abschlussschwachen VfB (nur 13 Tore in der Hinrunde) den Klassenerhalt sichern. Um ihn in Szene zu setzen, hat Trainer Hannes Wolf eigens sein Spielsystem umgebaut und auf den Hoffnungsträger zugeschneidert. Drei weitere Offensivspieler sollen um Gomez kreisen und ihn mit Vorlagen füttern. „Man muss Mario freispielen, den Gegner in Bewegung bringen. Er braucht Bälle in die Box“, weiß  Wolf.

Aber auch die Berliner Angreifer werden am Samstag kritisch beäugt werden. Hertha-Kapitän Vedad Ibisevic hat eine Stuttgarter Vergangenheit. Von 2012 bis 2015 spielte er für den VfB, zunächst sehr erfolgreich (86 Bundesligaspiele, 33 Tore). Am Ende wollte Ex-Präsident Bernd Wahler den lustlosen Bosnier um jeden Preis los werden. Bis vor einem halben Jahr zahlte der VfB noch Ibisevic’ Monatsgehalt.

Am Samstag wird Ibisevic (33) wohl nur auf der Ersatzbank sitzen. Der gebürtige Schorndorfer Davie Selke (22) hat ihm den Rang abgelaufen. Auch der U-21-Europameister spielte einst beim VfB – bei den C-Junioren. Dort wurden Selke Starallüren nachgesagt. Er verließ den Verein 2009 Richtung 1899 Hoffenheim. 

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