Geht es nach den Auguren, können sich die Bayern im Rennen um die Meisterschaft diese Saison ja fest auf einen Platz hinter den Dortmundern einstellen. Ob’s wirklich so kommt? Mal sehen. In einer Tabelle sind die Münchner schon jetzt nur noch Dritter: Im „Stadion-Ranking“ der beliebtesten Fußball-Tempel ist der BVB mit dem „Signal Iduna Park“ Meister – vor Aufsteiger Union Berlin übrigens, dessen „Alte Försterei“ (außer für relegationsgeschädigte VfB-Fans) offenbar ein dufte Erlebnis bietet.

VfB wenigstens hier noch unter den ersten 18

Überhaupt spielt der sportlich zweit- bis drittklassige Osten im Ranking auf immerhin Europa-League-­Niveau mit: Dresdens Rudolf-Harbig-Stadion und das Ostseestadion in Rostock landen auf Platz 5 und 7. Der VfB (Rang 12) findet sich zumindest hier noch unter den ersten 18 – im Gegensatz zum HSV (22).

Nun wollen wir die Seriosität der Auswertung der Seite „testberichte.de“ nicht überbewerten. Im Gegenteil: Die Macher haben einfach nur kurzerhand die durchschnittliche Google-Bewertung zu den Stadien (1 bis 5 Sterne) abgeschrieben – ohne weitere Kriterien oder Infos. Das kriegt ein Praktikant in einer halben Stunde hin. Wichtige Fakten wie Bierpreis, verkehrliche Anbindung und Fettgehalt der Stadionwurst? Fehlanzeige.

RB Leipzig abgestraft auf Platz 51

Zudem steht zu befürchten, dass die Klub-Beliebtheit die Neutralität der Auswertung  etwas trübt: So schlecht, dass RB Leipzig auf Rang 51 landet, können die Toiletten in der Red Bull Arena eigentlich gar nicht sein.

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