Am Sonntag treffen der VfB Stuttgart und der Karlsruher SC im Derby der 2. Bundesliga aufeinander. Doch schon jetzt brodelt es. Die jüngsten Aussagen von VfB-Trainer Tim Walter sorgen bei seinem Gegenpart, KSC-Trainer Alois Schwartz, für Bluthochdruck.

Walter hatte einen Sieg des VfB ohne Gegentor versprochen. Das habe „mit Respekt nicht unbedingt viel zu tun“, sagte Karlsruhes Coach Schwartz. „Er hat uns kein Tor zugetraut, obwohl wir mehr geschossen haben als sie. Das ist ja schön für ihn. Ich gehe anders damit um. Ich habe Respekt vor jedem Gegner“, sagte Schwartz. „Und wenn der Herr Walter das nicht hat, ist das seine Sache.“

Karlsruher SC will VfB Stuttgart die Antwort auf dem Platz geben

Trotz vier Niederlagen aus den vergangenen fünf Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga hatte Stuttgarts Trainer Walter vor dem brisanten Duell der beiden Rivalen angekündigt: „Wir wissen, dass wir alles geben müssen. Wir werden dann auch die Tore erzielen und keines kassieren.“ Möglicherweise habe er das mit Blick auf den höheren Marktwert des VfB gesagt, meinte Schwartz. „Um zu zeigen, wie gut sie eigentlich sind, und wie schlecht wir sind. Ich denke, dass wir die Antwort auf dem Platz geben sollten.“