Der 1. FC Union Berlin hat sich beim Werben um Torjäger Philipp Hofmann vorerst einen Korb eingehandelt.
Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, hat Fußball-Zweitligist Karlsruher SC ein Angebot der Eisernen abgelehnt. Hofmann soll bei Union Nachfolger für den zum Bundesliga-Konkurrenten 1. FC Köln gewechselten Sebastian Andersson werden.
„Union hat uns über das Interesse an Philipp informiert und auch ein offizielles Angebot hinterlegt“, wird KSC-Sportchef Oliver Kreuzer zitiert. „Aber: Es entspricht nicht dem, was wir uns vorstellen. Im Gegenteil: Wir haben da eine große Diskrepanz zwischen dem, was wir wollen und dem, was Union geboten hat“, sagte Kreuzer.
Hofmann, der in der vergangenen Zweitliga-Saison 17 Tore für die Karlsruher erzielte, ließ seine Zukunft zuletzt offen. Laut Kreuzer scheint der 27-Jährige einem Wechsel aber nicht abgeneigt zu sein. „Ich kann Philipp absolut verstehen, dass er sich interessiert zeigt und das gerne machen würde“, so der KSC-Geschäftsführer. Union hat sich zu dem möglichen Transfer noch nicht geäußert.
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