Heidenheim Rechenspiele: Wann wäre der Klassenerhalt geschafft?

 John Verhoek nach dem 2:0 gegen den SV Sandhausen.
John Verhoek nach dem 2:0 gegen den SV Sandhausen. © Foto: Langer / Eibner-Pressefoto
Heidenheim / Von Thomas Grüninger 04.05.2018
Spannung im Abstiegskampf der 2. Liga: Wie sind die Chancen des FCH auf den Klassenerhalt?

Noch zwei Spieltage sind in dieser Zweitliga-Saison zu absolvieren, und vor allem der Abstiegskampf hat es in sich. Mit einem Sieg in Kaiserslautern am Sonntag würde der 1. FC Heidenheim definitiv den Klassenerhalt feiern.

Zwar könnte Greuther Fürth (derzeit Platz 16) mit zwei Siegen in den letzten beiden Saisonspielen noch an Heidenheim vorbeiziehen. Da aber Sonntag mit Aue und Dresden zwei Mannschaften direkt aufeinandertreffen, die hinter dem FCH platziert sind, wird eines dieser beiden Teams die Heidenheimer (sollten sie in Kaiserslautern gewinnen) in der Abschlusstabelle nicht mehr überholen können.

Reicht auch ein Punkt?

Ein Punkt auf dem einst so gefürchteten Betzenberg könnte im Falle einer Fürther Niederlage am Sonntag gegen Duisburg dem FCH auch schon reichen – allerdings sollte dann auch Darmstadt (Platz 17) in Regensburg nicht gewinnen. Die Darmstädter (37 Punkte) haben derzeit vier Zähler weniger als die auf Platz elf rangierenden Heidenheimer (41).

Gewinnen am Sonntag sowohl Heidenheim als auch Greuther Fürth, bliebe der Drei-Punkte-Vorsprung bestehen.Die Fürther könnten dann im letzten Saisonspiel in Heidenheim am FCH nur noch vorbeiziehen, wenn sie gewinnen und auch ihr Torverhältnis verbessern. Derzeit ist der FCH (-5) in der Tordifferenz den „Kleeblättern“ (-11) noch um 6 Treffer überlegen.

Andererseits: Verliert der FCH in Lautern, während Fürth und Darmstadt gewinnen, dann könnte es nochmals ganz eng werden. Neben Fürth könnten dann auch noch die „Lilien“, die am letzten Spieltag auf Aue treffen, an den Heidenheimern vorbeiziehen.

Das sagt Frank Schmidt zum Thema Rechenspiele im Fußball: