Heidenheim / Thomas Grüninger Vor dem Zweitliga-Heimspiel am Freitag (18.30 Uhr) gegen Union Berlin lichtet sich das Krankenlager.

Sieben Spieler fehlten dem 1. FC Heidenheim zuletzt in Bochum aufgrund eines grippalen Infekts. Am Freitag gegen den Tabellendritten Union Berlin könnte Trainer Frank Schmidt aber wieder mehr personelle Alternativen haben. Sechs der gesundheitlich angeschlagenen Akteure (Nikola Dovedan, Niklas Dorsch, Arne Feick, Robert Strauß, Marnon Busch und Oliver Steurer) meldeten sich gestern zum Training zurück. Nur Maximilian Thiel, der am vergangenen Freitag in Bochum kurzfristig ausfiel und im Hotel bleiben musste, ist noch nicht soweit wieder hergestellt, dass er am Übungsbetrieb teilnehmen kann.

Ob allerdings auch alle Rückkehrer gegen Union schon eingesetzt werden können, muss sich im Laufe dieser Woche zeigen. In Bochum bot Schmidt zuletzt auch zwei Zweitliga-Debütanten auf: Gökalp Kilic und Jonas Brändle.

Die aufstiegsambitionierten Berliner sind derzeit das einzige Zweitliga-Team, das zu Hause noch ungeschlagen ist und dabei in der Alten Försterei erst sechs Gegentore kassierte. Im Augenblick aber spielen die Köpenicker fast lieber auswärts als daheim, wo sie zuletzt trotz passender Ergebnisse nicht so recht überzeugen konnten. Man tue sich in der Fremde „anscheinend leichter“, meinte der Schweizer Trainer Urs Fischer nach dem glanzlosen und glücklichen 2:0-Sieg gegen Ingolstadt.

Im Vorrundenspiel wäre dem FCH fast geglückt, was in dieser Saison noch keinem Zweitligisten gelang: ein Sieg bei den „Eisernen“. Doch Union-Torhüter Gikiewicz gestattete sich in der Nachspielzeit einen Ausflug in den gegnerischen Strafraum und köpfte den 1:1-Ausgleichstreffer.