Heidenheim Absteiger Kaiserslautern tritt in Bestbesetzung an

Michael Frontzeck
Michael Frontzeck © Foto: Eibner Pressefoto
Heidenheim / Thomas Grüninger 04.05.2018
Trotz des bereits feststehenden Abstiegs will der 1. FC Kaiserslautern am Sonntag gegen den FCH nicht den Schongang einlegen.

Der vorzeitige Abstieg des 1. FC Kaiserslautern, der am Sonntag (15.30 Uhr) in seinem – zumindest vorerst – letzten Zweitliga-Heimspiel den FCH empfängt, hinterlässt beim Pfälzer Traditionsklub tiefe Spuren.

„Es ist ein Witz, dass diese Mannschaft absteigt“, sagte Trainer Michael Frontzeck nach dem unglücklichen 2:3 in Bielefeld, das am vergangenen Wochenende den Abstieg besiegelte. Doch lachen konnte darüber in Kaiserslautern niemand. Im Gegenteil: Von einer „Blamage“, einem „Trauerspiel“ und einer Zerstörung des Erbes von Fritz Walter schrieb die in Kaiserslautern erscheinende „Rheinpfalz“.

„Wir sind in der Pflicht“

Auch wenn es um nichts mehr geht im Heimspiel gegen Heidenheim, kündigte Frontzeck für Sonntag an, auf Experimente zu verzichten. „Wir sind absolut in der Pflicht, uns mit einem guten Heimspiel zu verabschieden“, sagte der frühere Bundesliga-Profi (unter anderem bei Mönchengladbach und VfB Stuttgart).

Im Abstiegskampf wolle man sich keine Wettbewerbsverzerrung vorwerfen lassen und trete deshalb mit der bestmöglichen Elf an. Auf der rechten Seite muss sich Frontzeck allerdings etwas einfallen lassen. Rotgesperrt ist Benjamin Kessel, gelbgesperrt Philipp Mwene. Daneben fehlt Brandon Borrello (Kreuzbandriss).

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel