Hamburg / DPA

Investor Klaus-Michael Kühne geht nicht davon aus, dass der Hamburger SV in der 2. Fußball-Bundesliga in dieser Saison einen direkten Aufstiegsrang belegen wird.

„Ich glaube an den dritten Platz“, sagte der 81 Jahre alte Milliardär in der Hörfunk-Sendung „Sportplatz Hamburg“ auf NDR 90,3 in einem Interview. Der HSV sei „ein Spezialist für die Relegation und ich hoffe, dass er sich dann wieder durchsetzt“, sagte Kühne über den aktuellen Zweiten der 2. Liga. Dass die Hanseaten Erster oder Zweiter werden, glaubt er eher nicht: „Wenn nicht noch ein Wunder geschieht.“

Der Investor betonte erneut seine Bereitschaft zur Verlängerung des Vertrags über die Namensrechte am Volksparkstadion. Zuletzt hatte er für einen Vierjahresvertrag 16 Millionen Euro bezahlt. Derzeit wird über eine kürzere Laufzeit und einen niedrigeren Betrag verhandelt.

„Wir sind noch in Gesprächen“, betonte Kühne, der 20,57 Prozent der Anteile an der HSV Fußball AG hält. Der HSV e.V. hält 76,19 Prozent und gibt in der AG den Ton an. Derzeit stehen noch 1,09 Prozent der Anteile zum Verkauf. Kühne möchte aber mehr, wie er am Sonntag erneut betonte. Das ist aber - zumindest bisher - nicht möglich. Denn die Mitglieder des Mehrheitsgesellschafters HSV e.V. hatten beschlossen, als Höchstgrenze 24,9 Prozent in der Satzung zu verankern.

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