Heidenheim Heidenheimer „Finale“ gegen Fürth: mit oder ohne Schnatterer?

Frank Schmidt hofft auf den Einsatz von Marc Schnatterer.
Frank Schmidt hofft auf den Einsatz von Marc Schnatterer. © Foto: Eibner
Heidenheim / Thomas Grüninger 11.05.2018
Endspielstimmung in Heidenheim: Vor möglicherweise erstmals in dieser Saison ausverkauftem Haus (nur noch Stehplatzkarten sind erhältlich) will der 1. FC Heidenheim den am vergangenen Wochenende verpatzten Klassenerhalt gegen den SpVgg Greuther Fürth (Sonntag, 15.30 Uhr) nachholen.

Die Ausgangssituation ist klar: Heidenheim reicht ein Unentschieden definitiv zum Ligaverbleib, die auswärtsschwachen Fürther (erst ein Sieg in der Fremde) brauchen einen Dreier, um sicher zu gehen.

Beim FCH bemüht man sich zumindest nach außen hin, die Dramatik des Saisonfinales nicht zusätzlich anzuheizen. Die Vorbereitung sei ganz normal verlaufen, wie jede Woche, betonte Frank Schmidt die Normalität: „Es gibt bei uns keinen Aktionismus.“

Auch personell will sich der Trainer nicht in die Karten schauen lassen. Es sei offen, ob die zuletzt fehlenden Marc Schnatterer und Mathias Wittek (beide Muskelfaserriss) wieder zur Verfügung stehen. Vor allem auf das Mitwirken von Kapitän und Leitfigur Schnatterer hofft der Trainer. „Er wäre gerade in solchen Spielen, wo es um viel geht, sehr wichtig für uns. Aber die Mannschaft hat gegen Sandhausen gezeigt, dass sie auch ohne ihn gewinnen kann.“

Trotz der jüngsten 0:1-Niederlage beim bereits abgestiegenen 1. FC Kaiserslautern sieht Schmidt seine Mannschaft auch mental stark genug, um den notwendigen Schritt zum Klassenerhalt zu tun. „Die Köpfe waren schnell wieder oben. Wir haben das Selbstbewusstsein, um das letzte Spiel vor eigenem Publikum gewinnen zu können.“