Heidenheim Fürths Trainer Damir Buric kündigt einen „offenen Schlagabtausch“ an

Heidenheim / Thomas Grüninger 11.05.2018
Die SpVgg Greuther Fürth muss am Sonntag in Heidenheim einiges riskieren, soll es mit dem Zweitliga-Klassenerhalt noch klappen.

Für den Fürther Trainer Damir Buric gibt es im Saisonfinale in Heidenheim nur eine Losung. „Wir spielen am Sonntag auf Sieg, nur auf Sieg“, kündigte er an und machte dann eine Anleihe im Kampfsport. „Wir müssen noch einmal aufstehen, uns richten und dann geht es volle Pulle, wie beim Boxen. Das wird ein offener Schlagabtausch.“ Um sich ungestört vorbereiten zu können, zogen sich die „Kleeblätter“ von Donnerstag an in ein Kurz-Trainingslager mit unbekanntem Ziel zurück, ehe sie nach Heidenheim weiterreisen. Ins Trainingslager nahm Buric aber nicht den kompletten Kader mit, sondern nur jene Akteure, die aus seiner Sicht bereit sind, nochmals über ihre Grenzen zu gehen.

Fehlen wird den Fürthern morgen in Heidenheim Stürmer Sebastian Ernst (gelbgesperrt). Die Verteidiger Mario Maloca, Richard Magyar, Marco Caligiuri und Roberto Hilbert sind angeschlagen. 1500 Fans sollen die Fürther nach Heidenheim begleiten.

Dauergast in der 2. Liga

Seit 1997 gehören die Franken der 2. Liga an – nur einmal gab es eine einjährige Unterbrechung, als der dreimalige deutsche Meister (1914, 1926, 1929) in der Bundesliga spielte. Die Fürther führen damit die „Ewige Tabelle“ der 2. Liga mit 1515 Punkten aus 1023 Spielen an. Ein Abstieg in die Drittklassigkeit ausgerechnet in dem Jahr, in dem der große Rivale 1. FC Nürnberg in die Bundesliga aufsteigt, wäre für Fürth extrem bitter.

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