Heidenheim FCH-Neuzugang Patrick Mainka bekommt seine Chance

Neuzugang Patrick Mainka hat sein Zweitligadebüt gegen Kiel.
Neuzugang Patrick Mainka hat sein Zweitligadebüt gegen Kiel. © Foto: Eibner Sportfotografie
Heidenheim / Thomas Grüninger 10.08.2018
Der FCH-Trainer Frank Schmidt vertraut gegen Holstein Kiel auf Debütant Patrick Mainka.

Nach dem verpassten Auftaktsieg gegen Arminia Bielefeld (1:1) hat Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim am Sonntag (15.30 Uhr) bei HSV-Bezwinger Holstein Kiel einen Sieg im Visier. „Wir wollen uns als Gegner präsentieren, der klar um drei Punkte spielt“, sagte Frank Schmidt vor der weitesten Punktspielreise dieser Saison (756 km).

Der Heidenheimer Trainer erwartet einen Kontrahenten, der „hoch attackiert“, aber das beinhalte auch, dass man die Chance habe, über schnelles Umschaltspiel erfolgreich zu sein. Entscheidend sei es dabei, kompakt zu stehen, betonte Schmidt und ging in diesem Zusammenhang noch einmal auf den Gegentreffer gegen Bielefeld ein, den die Heidenheimer unmittelbar im Gegenzug nach ihrem Führungstor hinnehmen mussten. „So geht es nicht“, ärgerte sich Schmidt über die vorausgegangene Fehlerkette, die im Nachgang intensiv analysiert wurde.

Dabei fand er offenbar auch deutliche Worte: Es sei mehr gewesen, als nur ein Finger-in-die-Wunde-legen. „So etwas darf in dieser Saison nicht mehr passieren.“ Allerdings muss Schmidt in der Viererkette erneut umstellen, nachdem sich Mathias Wittek eine Außenbandteilruptur am Kniegelenk zugezogen hatte und mit Timo Beermann (Adduktorenprobleme) ein weiterer Innenverteidiger nach wie vor ausfällt.

Deshalb wird Neuzugang Patrick Mainka (zuvor beim Regionalligisten Borussia Dortmund II) in Kiel seine Zweitliga-Feuertaufe in der Heidenheimer Startelf bestehen müssen. Er kam bislang lediglich zu einem neunminütigen Einsatz in der zweithöchsten Spielklasse: 2013 für seinen damaligen Klub Arminia Bielefeld.

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