Heidenheim FCH lehnt erstes Angebot von Rapid Wien für Dovedan ab

Nikola Dovedan (links, hier mit Kapitän Marc Schnatterer) hat nicht nur bei Rapid Wien Interesse geweckt.
Nikola Dovedan (links, hier mit Kapitän Marc Schnatterer) hat nicht nur bei Rapid Wien Interesse geweckt. © Foto: Eibner
Heidenheim / Thomas Grüninger 01.06.2018
Das erste Angebot des österreischischen Erstligisten Rapid Wien für Nikola Dovedan lässt den FCH-Vorstandsvorsitzenden Holger Sanwald noch kalt.

Der österreichische Erstligist Rapid Wien hat nach wie vor Interesse an einer Verpflichtung des Heidenheimer Offensivspielers Nikola Dovedan. Was das bisher vorliegende Angebot betrifft, würden beide Vereine aber „nach wie vor noch recht weit voneinander entfernt liegen“, ließ Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald auf Anfrage aus dem Urlaub verlauten.

„Niko hat sich bei uns super entwickelt und maßgeblichen Anteil daran gehabt, dass wir am Ende noch die Klasse gehalten haben. Es muss also schon ein sehr attraktives Angebot vorliegen, dass wir ihn tatsächlich abgeben würden“, stellte Sanwald unmissverständlich klar.

Außer Wien nichts Konkretes

Auch andere Vereine hätten sich schon nach Dovedan erkundigt, bislang liege dem FCH jedoch außer dem Angebot von Rapid Wien nichts Konkretes vor.

Der Österreicher, der im vergangenen Sommer vom SCR Altach nach Heidenheim gewechselt war, hat noch einen laufenden Vertrag bis 2021. Dovedan konnte vor allem in der Schlussphase der Saison überzeugen, in der er sich zu einem Leistungsträger sowie effektiven Torjäger und Vorbereiter entwickelte.

Philp und Gnaase wollen weg

Derweil gebe es auch bei Ronny Philp und Dave Gnaase noch keine neue Entwicklung, wie Sanwald meinte. Beide wollen künftig mehr Spielpraxis sammeln und hegen Wechselabsichten, nachdem sie in der vergangenen Saison nur fünf Mal (Philp) bzw. überhaupt nicht (Gnaase) in der 2. Liga zum Einsatz kamen.

Man werde den Wünschen der beiden Spieler entsprechen, wenn ihnen konkrete Angebote vorliegen, äußerte sich Sanwald auf Nachfrage.

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