Heidenheim Essig kehrt zum FCH zurück

Einst Spieler, jetzt Trainer beim FCH: Christian Essig.
Einst Spieler, jetzt Trainer beim FCH: Christian Essig. © Foto: Eibner
Heidenheim / Thomas Grüninger 10.01.2019
Der frühere Heidenheimer Spieler ist jetzt Co-Trainer bei den U-17-Junioren in der Bundesliga.

Zwischen 2008 und 2012 bestritt Christian Essig 81 Spiele für den 1. FC Heidenheim. Jetzt kehrt er – allerdings in anderer Funktion – auf den Schlossberg zurück. Der inzwischen 32-jährige Mittelfeldspieler wird Co-Trainer der U-17-Junioren, die in der Bundesliga Süd/Südwest als Tabellenvorletzter um den Klassenerhalt kämpfen.

Bei den B-Junioren löst Essig ab sofort den bisherigen Assistenztrainer von Timm Fahrion, Berkay Uysal, ab, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen aufgab. Der Kontakt zu Essig sei vor allem über Bastian Heidenfelder, den stellvertretenden sportlichen Leiter am Nachwuchsleistungszentrum (NLZ), zustandegekommen. „Die Beiden absolvieren derzeit gemeinsam ihre Trainer-B-Lizenz“, erklärte NLZ-Leiter Jürgen Bastendorf.

Christian Essig beendete damit früher als geplant seine fußballerische Laufbahn. Sein Vertrag beim Verbandsligisten TSV Essingen wäre eigentlich noch bis Saisonende 2018/19 gelaufen. Bei den Essingern gehörte der technisch versierte Mittelfeldakteur zu den Leistungsträgern, war hinter Stani Bergheim (einst auch beim FCH) Vize-Kapitän.

Kurz vor Weihnachten sei er vom FCH gefragt worden, ob er als Co-Trainer bei den B-Junioren einsteigen wolle, berichtete Essig. Diese Möglichkeit wollte er sich nicht entgehen lassen. Mit Frau und zweijähriger Tochter wohnt er seit längerem in Heidenheim und arbeitet als Lehrer am Schulverbund Heckental. Später möchte er auch noch die A-Lizenz erwerben, um dann zu sehen, wie weit er als Fußballtrainer kommen kann. Heidenheim biete eine „tolle Möglichkeit“, Erfahrungen zu sammeln: „Ich will viel lernen, auch von Timm Fahrion.“

Die B-Junioren des FCH haben derzeit acht Punkte Rückstand aufs rettende Ufer, glauben aber weiter fest an den Klassenerhalt. „Natürlich wird es nicht leicht. Aber die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf müssen alle noch zu uns“, sagt Essig. Ganz wichtig wird sicher das erste Spiel im neuen Jahr am Sonntag, 17. Februar, gegen das punktgleiche Schlusslicht SSV Ulm 1846 sein.

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