Heidenheim Warum nur so wenige beim DFB-Pokal zuschauten

Leere Sitze im Hintergrund - während vorne die Spieler jubeln.
Leere Sitze im Hintergrund - während vorne die Spieler jubeln. © Foto: Eibner
Heidenheim / HZ 01.11.2018
Nur 4300 Zuschauer sahen den FCH-Sieg gegen Sandhausen. Was Nikola Dovedan und Marc Schnatterer dazu sagen.

50 000 Zuschauer – vor einer solchen Kulisse haben die Heidenheimer erst vergangene Woche gegen Köln gespielt. In der Voith-Arena sind es zumindest im Schnitt um die 11 000.

Beim DFB-Pokal-Spiel gegen den SV Sandhausen hingegen fanden gerade einmal 4300 Fußballfans den Weg ins Stadion. Waren die Spieler deshalb enttäuscht?

„Vielleicht nicht so krass“

Marc Schnatterer sah es recht gelassen: „Ich muss ehrlich sagen, enttäuscht bin ich nicht. Das Spiel Heidenheim – Sandhausen ist jetzt vielleicht nicht so krass wie andere Spiele, das muss man verstehen. Dazu kommt die Anstoßzeit – ich müsste auch schon seit einer halben Stunde im Bett sein. Da kann man es verstehen, dass die Kids mit ihrer Family lieber daheim sind. Es ist schade, aber auch nachvollziehbar.“

Bei Verlängerung bis 24 Uhr

Auch Nikola Dovedan hatte Verständnis: „Man kann es den Fans nicht übel nehmen. Um 20.45 Uhr war erst Anpfiff und viele arbeiten morgen. Wenn es in die Verlängerung geht, wären sie bis zwölf da – und müssen am nächsten Morgen um sieben Uhr aufstehen. Wir sind dankbar für die, die gekommen sind, und vielleicht sind in der nächsten Runde mehr Zuschauer da.“

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