Nürnberg Der FCH schlägt sich in Nürnberg quasi selbst mit 2:3

© Foto: Eibner
Nürnberg / Edgar Deibert 07.04.2018
Erst geht der 1. FC Heidenheim in Führung und verspielt dann innerhalb von wenigen Minuten alles.

Das traumhafte Führungstor von Stürmer John Verhoek half nichts: Der 1. FC Heidenheim unterlag beim 1. FC Nürnberg mit 2:3. Dabei leistete sich die FCH-Abwehr erneut haarsträubende Fehler.

In der Anfangsphase begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe, ehe John Verhoek für das erste Ausrufezeichen sorgte. Der FCH-Angreifer kehrte nach einer kurzen Behandlungspause noch einmal auf den Platz zurück und hob den Ball aus knapp 30 Metern über den Nürnberger Keeper Fabian Bredlow hinweg ins Tor der Gastgeber (28. Minute). Es war die letzte Aktion des Niederländers, der im Anschluss verletzungsbedingt früh ausgewechselt werden musste.

Beermann schlägt über den Ball

Doch kaum hatte Verhoek auf der Bank Platz genommen, schon stand es 1:1. Nach einer Hereingabe von der linken Nürnberger Angriffsseite, schlug Timo Beermann über den Ball, sodass FCN-Kapitän Hanno Behrens zum Abschluss kam (30.). Doch dabei blieb es nicht. Die Heidenheimer Abwehr nahm sich nun eine Auszeit. Direkt nach dem Anstoß kam der Ball zu Oliver Steurer, der diesen kurz vor dem eigenen Strafraum an Mikael Ishak verlor. Dieser leitete das Spielgerät auf Eduard Löwen weiter, der das 2:1 markierte (31.).

© Foto: dpa

Die Gastgeber drückten nun weiter und belohnten sich ein weiteres Mal. Doch erneut wurden sie von der FCH-Abwehr unterstützt. Nach einem zu kurz geratenen Rückpass von Steurer, erlief Ishak den Ball, scheiterte aber an FCH-Torwart Kevin Müller. Doch der im Hintergrund lauernde Marvin Stefaniak hob den Ball doch noch ins Heidenheimer Tor (38.).

Zwei verletzungsbedingte Wechsel beim FCH

FCH-Trainer Frank Schmidt hatte genug gesehen und ließ Wittek, der zuvor als Sechser vor der Abwehrkette spielte, und Innenverteidiger Steurer die Positionen tauschen. Bis dahin hatte Schmidt schon zweimal verletzungsbedingt wechseln müssen (Glatzel für Verhoek sowie Marnon Busch für Robert Strauß).

© Foto: dpa

Zur Halbzeit brachte Schmidt Nikola Dovedan für Steurer. Und dies sollte sich zunächst auszahlen. Nach einer Hereingabe von Arne Feick konnte die Nürnberger Abwehr den Ball nicht klären, am langen Pfosten lauerte Dovedan und köpfte zum Anschluss ein (52.).

Dabei blieb es auch, wobei der FCH noch zwei sehr gute Möglichkeiten hatte, beide Male allerdings am gegnerischen Torhüter scheiterte. So lenkte FCN-Keeper Bredlow einen Weitschuss von Marc Schnatterer noch übers Toreck (83.). Und auch in der 90. Minute war Bredlow bei einem Freistoß von Arne Feick per Glanzparade zur Stelle.

Die Pressekonferenz nach dem Spiel:

Hier gibt’s den Liveticker zum Nachlesen:

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel