Abstiegsgefahr, keine Erfahrung als Profi-Cheftrainer und ein Kader, den er nicht selbst zusammengestellt hat - die Herausforderungen für Dimitrios Grammozis sind hoch. Doch der neue Coach des Zweitligisten SV Darmstadt 98 gibt sich selbstbewusst.

„Wenn man einige Jahre im Profigeschäft gespielt hat, weiß man, was Druck ist. Das ist normal, das ist Profifußball, kein Kindergarten“, sagte er bei seiner Vorstellung. Sechs Tage nach der Trennung von Dirk Schuster nahm der 40 Jahre alte Deutsch-Grieche seine neue Tätigkeit als Cheftrainer der Lilien auf. Zuletzt hatte Grammozis die U19 des VfL Bochum trainiert, war nach eigener Aussage zudem immer wieder als zweiter Co-Trainer der Zweitliga-Profis im Einsatz.

Grammozis soll zunächst die Mannschaft stabilisieren und möglichst schnell den Klassenerhalt schaffen, wie Darmstadts Sportlicher Leiter Carsten Wehlmann betonte. Mittelfristig gehe es dann darum, die Mannschaft weiterzuentwickeln. „Ich bin ein Typ, der nach vorne will, der ehrliche Arbeit schätzt und immer wieder neue Lösungen sucht, um sportlichen Erfolg zu haben“, sagte Grammozis.

Unter Interimstrainer Kai-Peter Schmitz gelang der Mannschaft am Samstag ein 2:0 gegen Dynamo Dresden. Dank des Sieges steht Grammozis im Abstiegskampf nicht gleich unter Erfolgszwang. Der Abstand zum Relegationsplatz beträgt nun sieben Zähler.

Kader Darmstadt 98

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