Heidenheim / Edgar Deibert  Uhr
Das ganze Heidenheimer Stadion machte mit.

Bei der Choreographie machte größtenteils das gesamte Stadion mit. Zu Ehren von Marc Schnattererer gab es mehrere Banner – hochgehaltene Schnatterer-Masken inklusive. Es sei sehr emotional gewesen, so der Kapitän des FCH. Doch er sei „vielleicht schon zu arg aufs Spiel konzentriert“, gewesen. „Vielleicht hätte ich mehr Emotionen zeigen können“, so der Offensivmann.

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Nach Spielende skandierten die Fans auf der Osttribüne: „Alle, alle, alle auf den Zaun!“ und luden die Mannschaft ein, mit ihnen die starke Saison zu feiern. „Sie sind stolz auf uns und haben uns Respekt gezollt“, sagte Schnatterer über die auch beste spielerische Saison des FCH. Zugleich warnte er: „Nächstes Jahr müssen wir uns alles wieder erarbeiten. Wir müssen schauen, was personell passiert.“

Zunächst werde die Mannschaft aber abschalten – und ein Teil sich Anfang der Woche auf den Weg zum Flughafen machen. Wohin es geht? „Schau‘n mer mal“, ließ Schnatterer es offen.

Ob Patrick Mainka dann dabei ist? Schließlich machten sich dessen Mitspieler Sorgen um seinen Gesundheitszustand. Wenn auch nur spaßig im Hinblick auf sein artistisches Hackentor gemeint. „Ich durfte mit einiges anhören. Von wegen Hüfte wieder einrenken und die Beine sind schief“, erklärte Mainka, der anfügte: „Ich muss es mir erst einmal anschauen, um zu wissen, was da genau passiert ist.“ Er wisse noch immer nicht, wie er das Tor genau gemacht habe. „Aber letztlich hat es funktioniert“, so der 24-Jährige.

Beim 4:2-Erfolg der Heidenheimer Fußballer gegen Ingolstadt gab es am Ende noch unnötig viel Emotionen.

Bildergalerie 1. FC Heidenheim gegen FC Ingolstadt