Fürth / Patrick Vetter Für die Abwehrspieler Patrick Mainka und Marnon Busch war es ein schweres Spiel.

„Das war harte Arbeit heute. Es war von Anfang an ein wildes Spiel“, sagt Patrick Mainka direkt nach der Partie in Fürth. Vor allem in der zweiten Hälfte hatte die Heidenheimer Abwehr bei den Kleeblättern viel zu tun, machte aber einen soliden Job.

„Wir mussten uns in alles reinschmeißen. Wir wussten wie Fürth spielt, dass sie hoch pressen und viel mit langen Bällen arbeiten. Wir haben dann auch oft den langen Ball gewählt“, resümiert Mainka. Das gelte zwar als einfaches Spiel, sei aber auch nützlich: „Wir bekamen dann unsere Chancen, wenn wir den zweiten Ball gewonnen haben. Vorne hat nur das Glück gefehlt“, erklärt der Abwehrspieler. Er findet das Ergebnis insgesamt aber gerecht: „Hätte Griesbeck die Chance kurz vor Schluss noch gemacht, hätten wir den Sieg gerne mitgenommen. Wir müssen aber auch mal mit einem Punkt zufrieden sein.“

Auch für seinen Abwehrkollegen auf Rechtsaußen, Marnon Busch, war es ein hartes Spiel in der Verteidigung: „Wir haben auswärts gespielt, da kann man immer unter Druck geraten. Da haben wir uns aber auch vorher schon nicht täuschen lassen“, erklärt er. In jedem Spiel sei es wichtig, 100 Prozent zu geben. „Das haben wir in der ersten Halbzeit sehr gut geschafft. In der zweiten Hälfte hat Fürth leicht dominiert. „Wir hatten wenig Entlastung“, sagt der Verteidiger. Zumindest ein Ziel wurde erreicht: Der FCH blieb erneut ungeschlagen und nahm einen Punkt mit. „Es ist immer schön, viele Punkte zu machen. Man darf sich aber nicht verleiten lassen, in der Tabelle nach oben zu gucken. Wir müssen bescheiden bleiben“, so Busch.

Hinten wurde viel gearbeitet und vorne hatte Nikola Dovedan in der ersten Hälfte die Chance zum Führungstreffer. „Ich hätte das 0:1 machen müssen, dann hätte das Spiel ganz anders ausgesehen. So war es heute nicht sehr attraktiv“, sagt er. Dovedan lief alleine auf den Fürther Torwart Sascha Burchert zu, kam aber nicht an ihm vorbei. „Ich hätte meinem ersten Gedanken folgen sollen und den Ball lupfen. Ich bin dann aber hängen geblieben. Das war einfach schlecht gemacht“, beschreibt der Österreicher seine Chance.

Der 1. FC Heidenheim muss sich bei Greuther Fürth mit einem 0:0 begnügen. Griesbeck hat in der Nachspielzeit die große Chance zum Sieg.