Sandhausen „Wir haben gekämpft und uns gewehrt“

Der FCH gewinnt 2:1 gegen Sandhausen.
Der FCH gewinnt 2:1 gegen Sandhausen. © Foto: Nadia Saini
Sandhausen / Edgar Deibert 03.12.2018
FCH-Coach Frank Schmidt lobte die Haltung seines Teams – und Stürmer Denis Thomalla.

Erst vor wenigen Wochen hatte sich der FCH im DFB-Pokal gegen den SV Sandhausen relativ locker mit 3:0 durchgesetzt.

Doch in der jüngsten Partie sei es der SVS gewesen, der die Initiative übernahm, erklärte Frank Schmidt. Seine Mannschaft habe dagegen Fehler im Spielaufbau gemacht und hatte zudem keinen Zugriff auf die zweiten Bälle, so der FCH-Coach. Die Gastgeber seien in der Anfangsphase „gefühlt immer einen Schritt schneller“ gewesen, so auch beim 0:1, das Schmidt als „Sonntagsschuss“ bezeichnete.

Spektakulärer Schuss von Förster

Der Treffer von Philipp Förster sei auf jeden Fall spektakulär gewesen, lobte Schmidts Gegenüber, Uwe Koschinat. Dank des zwar einfachen, aber dafür klar strukturierten Spiels, habe sich sein Team zu Beginn ein Übergewicht erarbeitet, sagte der Sandhausener Trainer. „In der ersten halben Stunde lag eher ein zweites Tor von uns als der Ausgleich in der Luft“, so Koschinat.

Beide Trainer, die gemeinsam den Fußballehrer gemacht haben, analysierten ähnlich, nur eben aus unterschiedlichen Blickwinkeln. „Gut, dass wir nicht das 0:2 bekommen haben“, war sich Schmidt der schlechten Anfangsphase bewusst. Letztlich hätten „15 gute Minuten in der Offensive“ gereicht, um das Spiel zu drehen, erklärte der Heidenheimer Coach.

Niederlage gegen Paderborn steckte noch in den Knochen

Insgesamt sei seine Mannschaft nicht so selbstbewusst gewesen, wie in den vergangenen Wochen. Was auch an der 1:5-Heimniederlage gegen Paderborn gelegen habe. „Wir haben aber gekämpft und uns gewehrt. Und das ist das Wichtigste. So ein Spiel wird nicht über Fußball entschieden“, so Schmidt.

Sandhausens Koschinat sah im 1:2 von Denis Thomalla den „Genickbruch für seine Mannschaft. Dabei habe der Gegentreffer „in der Luft gelegen“. Schmid hob seinen Angreifer besonders hervor. „Denis war unheimlich fleißig, überall zu finden und musste unheimlich viel in der Defensive mitarbeiten (wie auch Nikola Dovedan)“.

Vor allem gefällt dem FCH-Trainer Thomallas Einstellung, vor dem Hintergrund, dass der Stürmer am Anfang der Saison keine Rolle gespielt hat. „Er hat sich aber nie beschwert und wollte immer so trainieren, dass wenn seine Chance kommt, dass er sie nutzt. Das kann man ihm nur ganz hoch anrechnen.“ Für den FCH sei Thomalla „ein sehr wichtiger Spieler“.

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