Dresden Stimmen nach FCH-Spiel: „Einfach eine geile Situation“

Erfolgreich an alter Wirkungsstätte: Robert Andrich.
Erfolgreich an alter Wirkungsstätte: Robert Andrich.
Dresden / Elena Kretschmer 26.08.2018
Für Marc Schnatterer, Nikola Dovedan und Robert Andrich war es ein besonderes Spiel.

Gegen Dynamo Dresden wollte es mit einem Sieg in den vergangenen Jahren einfach nicht klappen. Daher gab es strahlende Gesichter nach dem gestrigen Spiel, allen voran bei Marc Schnatterer: „Das ist einfach eine geile Situation, wenn du nach dem 2:1 gleich zurückschlägst und die drei Punkte dann mitnimmst“, sagte der Kapitän. „Wir haben lang genug drauf warten müssen, hier auch mal zu gewinnen – und wir haben uns das auf jeden Fall verdient.“

Er war der Mann der Stunde, der die beiden Tore während der ersten Halbzeit erzielte, einmal aus elf Metern, einmal aus knapp 20. „So ein Elfmeter ist natürlich eine gute Gelegenheit, in Führung zu gehen. Der war eine enge Geschichte. Manche sagen vielleicht, es war knapp, ich sag', es war unhaltbar“, witzelte er.

Beim Freistoß habe der 32-Jährige einfach ein „gutes Füßchen“ gehabt. Schnatterer räumte ein, dass es in der zweiten Halbzeit „vielleicht mal ein bisschen hektisch und wild“ geworden ist, aber das sei aufgrund der Situation von Dynamo Dresden zu erwarten gewesen.

Seinem Teamkollegen Nikola Dovedan gelang ebenfalls ein Tor, er hat den Sack direkt nach Dynamos Anschlusstreffer für die Heidenheimer zugemacht: „Es war richtig Dampf im Kessel, aber ich denke, das war die richtige Antwort.“ Und danach? „Natürlich haben die noch mal versucht, das zweite Tor zu machen“, so der Torschütze weiter, „aber wenn wir die Konter noch ein bisschen besser ausgespielt hätten, hätten wir vielleicht noch das vierte machen können.“

Besonders die Atmosphäre im Stadion hatte es Dovedan angetan: „Nach dem 2:1 hat's gebrannt hier. Wenn wir nicht direkt das 3:1 gemacht hätten, hätte es richtig gefährlich für uns werden können.“ Einer, dem die Atmosphäre im Stadion nicht fremd ist, ist Robert Andrich, der in der Saison 2015/16 für Dynamo spielte. Umso schöner war es für ihn, von Anfang an auflaufen zu dürfen: „Das war ein besonderes Spiel für mich und ich freue mich, dass wir am Ende auch erfolgreich waren.“ Viele seiner damaligen Teamkollegen standen zwar nicht auf dem Platz, aber es habe ihn dennoch sehr gefreut, „ein paar alte Gesichter wiederzusehen.“

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