Fußball-Zweitligist Darmstadt 98 hat als Zeichen der Solidarität und Wertschätzung die rund 300 Amateur-Schiedsrichter aus der südhessischen Region zum ersten Heimspiel nach der Winterpause gegen den VfL Osnabrück eingeladen.

Die Lilien reagierten damit auf die Prügelattacke gegen einen 22 Jahre alten Unparteiischen, der Ende Oktober beim Kreisligaspiel FSV Münster gegen TV Semd von einem Spieler bewusstlos geschlagen worden war.

Mit der Aktion wolle man zeigen, „dass solche Ereignisse sich nicht wiederholen dürfen und es alternativlos ist, den Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern in sämtlichen Spiel- und Leistungsklassen mit dem erforderlichen Respekt auch bei etwaigen Fehlentscheidungen zu begegnen“, hieß es am Samstag in einer Vereinsmitteilung. Zudem solle damit der überwiegend ehrenamtliche Einsatz der Unparteiischen gewürdigt werden. Die Details zum Stadionbesuch der Referees am 2. Februar (13.30 Uhr) sollen in den kommenden Wochen geklärt werden.

Vereinsmitteilung