Balingen WFV-Pokal: Balingen schießt Baindt raus

Vom Elfmeterpunkt scheiterte Balingens Kaan Akkaya am Mittwoch im WFV-Pokal gegen den SV Baindt. Treffsicherer zeigte sich der Deutsch-Türke aus dem Spiel heraus. Zwei Tore trug er zum 8:1-Sieg der TSG bei.
Vom Elfmeterpunkt scheiterte Balingens Kaan Akkaya am Mittwoch im WFV-Pokal gegen den SV Baindt. Treffsicherer zeigte sich der Deutsch-Türke aus dem Spiel heraus. Zwei Tore trug er zum 8:1-Sieg der TSG bei. © Foto: Eibner
Balingen / Marcel Schlegel 30.08.2018
Die Regionalliga-Fußballer der TSG siegten am Mittwoch standesgemäß mit 8:1.

Die TSG Balingen hat am Mittwoch im WFV-Pokal den Bodensee-Bezirksligisten SV Baindt standesgemäß mit 8:1 besiegt und sich so fürs Achtelfinale qualifiziert. Bereits zur Pause war das Drittrundenspiel entschieden.

TSG-Trainer Ralf Volkwein ließ auf einigen Positionen rotieren. Doch auch die neu zusammengewürfelte Elf sorgte von Beginn an für klare Machtverhältnisse, ließ den Achtligisten nicht zur Entfaltung kommen – und hätte nach 45 Minuten sogar höher führen können. Schon nach 120 Sekunden setzte Pascal Schoch eine Direktabnahme übers Tor der Gastgeber. Dann wurde ein Schuss von Kaan Akkaya zur Ecke abgefälscht (11. Minute). Jörg Schreyeck setzte sich eine Minute später im Strafraum gegen drei Baindter durch, legte auf Akkaya zurück, der zum 1:0 einschob (12.).

Im Anschluss tankte sich Daniel Seemann in den „Sechszehner“, wurde von Jonathan Dischl gefoult (18.) – den Akkaya-Strafstoß parierte aber Tobias Hage (19.). 60 Sekunden später machte der Balinger seinen Fehler wieder gut: Von Pablo Gil und Seemann in Szene gesetzt, netzte Akkaya zum 2:0 (20.). In der 26. Minute blockten die Hausherren sowohl den ersten Versuch von Akkaya, wie auch den Nachschuss von Seemann (26.), ehe letzterer im Strafraum zwei Gegenspieler aussteigen ließ und auf 3:0 stellte (38.). Vom Anspiel weg eroberte sich die TSG das Leder, Seemann bediente Lauble per Flanke und der köpfte zum 4:0 ein (39.).

Nach der Pause das gleiche Spiel: das erwartet einseitige. Insgesamt schaltete der Südwest-Regionalligist einen Gang zurück, sodass es vor dem Tor von Hage zunächst ruhiger wurde. Schoch köpfte nach mehr als einer Stunde drüber. Besser machte es Seemann in der 66. Minute, sein Schuss trudelte vom Pfosten zum 5:0 ins Tor. Dann der schönste Spielzug der Partie: Ein langer Schreyeck-Seitenwechsel landete bei Fabian Kurth, der den Ball direkt in den Strafraum brachte, wo Schoch verwandelte – 6:0 (70.). Gil tanzte einen Baindter aus, dann stand es 7:0 (81.). Doch der Bezirksligist steckte nicht auf und kam nach einem Konter durch Johannes Schnez zum Ehrentreffer, dem 1:7 (85). Zwei Minuten später traf Tim Rainbow zudem noch die Latte. Den Schlusspunkt setzte Schoch (90.+1).

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