Hörte man sich in den vergangenen Tagen bei den Spielern der TSG Balingen um, drehte sich fast alles um den 1. FC Saarbrücken und den FC Bayern Alzenau. Gegen die Saarländer kassierten die Balinger am Wochenende eine knappe 2:3-Niederlage.

Nach Alzenau reist die Mannschaft von Trainer Ralf Volkwein, die in der Liga Tabellenvorletzte ist, diesen Samstag (Beginn: 14 Uhr; Busabfahrt: 8 Uhr) nun mit der Hypothek von fünf Niederlagen in fünf Saisonspielen – und mit dem dringenden Wunsch, endlich die ersten Punkte der neuen Spielzeit einzufahren.

Volkwein: „Wir blenden die Liga aus“

Vom FC Ostrach sprach seit Samstag daher kaum ein Spieler. Doch gegen den Landesligisten bestreitet die TSG am Abend das nächste Pflichtspiel – im Rahmen der zweiten Runde im WFV-Pokal. „Pokal ist ein neuer Wettbewerb, ein neuer Anfang. Wir blenden die Liga aus und konzentrieren uns auf dieses Spiel“, sagt Trainer Ralf Volkwein. Und eigentlich müsste das Duell beim Außenseiter, der drei Klassen tiefer spielt, den Volkwein-Jungs gelegen kommen. Denn alles andere als ein Sieg in Ostrach wäre eine Sensation.

Gaiser: „Vielleicht tut uns so ein Spiel gut“

Marco Gaiser jedenfalls kann dem Pokalspiel etwas Positives abgewinnen. „Auch dieses Spiel wird für uns ein hartes Stück Arbeit“, sagt der Balinger Neuzugang zwar. Aber auch: „Vielleicht tut uns so ein Spiel gut, vielleicht können wir uns im Pokal Selbstvertrauen holen, um in Alzenau zu punkten.“

Für die TSG bedeutet das Pokalspiel die zweite Englische Woche in Folge. „Wir werden rotieren und dafür sorgen, dass die Mannschaft das auch körperlich kompensieren kann“, kündigt Volkwein an. Sollte sein Team Ostrach erwartungsgemäß schlagen, käme kommenden Mittwoch die nächste auf die Balinger zu. Der Gewinner des heutigen Spiels bekommt es in der dritten Runde (28. August) mit dem TSV Berg zu tun.

Epstein darf wieder ran

Indes muss Volkwein in Ostrach auf Spielmacher Lukas Foelsch, der bei einem Trainerlehrgang weilt, sowie auf Patrick Lauble und Marc Pettenkofer verzichten. Letztere haben Probleme mit der Leiste. Pettenkofer könnte am Samstag (14 Uhr), wenn die TSG im Ligabetrieb in Alzenau spielt, zumindest in den Kader zurückkehren. Derweil darf Denis Epstein, der in der Liga noch rot gesperrt ist, am Abend ran.

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