Die fast 200 Zuschauer sahen von Beginn an das erwartete Spiel. Der Aufsteiger aus Trillfingen stand tief und versuchte gut gegen den Ball zu arbeiten – und den Hausherren das Leben so schwer zu machen. Dies ging letztlich jedoch nur rund 20 Minute lang gut.

Die Biberacher knackten die TSV-Defensive über Außen: Andreas Wonschick vollendet nach einer Hereingabe von der Seitenline zum 1:0 (22. Minute). Auch in der Folge konnte Trillfingen nur selten für Entlastung sorgen. So klingelte es vor der Pause erneut. Zwar konnte TSV-Keeper Niklas Krause einen Schuss von Außen zunächst noch stark parieren, doch Torjäger Wonschick stand goldrichtig und stellte unmittelbar vor dem Pausenpfiff auf 2:0.

Biberach rannte, Trillfingen war auf Schadensbegrenzung aus

„Das war natürlich wieder ein blöder Zeitpunkt“, erinnerte sich TSVCoach Dennis Söll an die Vorwoche zurück, „aber der Spielstand geht in Ordnung. Wir haben zu wenig nach vorne gemacht und waren hinten mit ihrer hohen Qualität beschäftigt.“

So änderte sich auch in der zweiten Hälfte nichts am Bild. Biberach rannte weiter an, Trillfingen war auf Schadensbegrenzung aus. In der 65. Minute war es dann aber wieder soweit: Nach einer Flanke von außen köpfte Jonathan Hummler aus kurzer Distanz ein – zum 3:0. Zwar hatte Trillfingen nun auch noch eine Gelegenheit zum Einschuss, ließ diese aber ungenutzt. So scheiterte Rico Müller aus aussichtsreicher Position und Max Schneider schoss aus der Ferne knapp über die Latte.

Eigentor von Trillfingens Keeper Krause

Letztlich sorgte so ein Eigentor von Keeper Krause für den 4:0-Schlusspunkt. Eine Fußabwehr entwickelte sich zum Bumerang – der Ball zappelte nach einer kuriosen Flugbahn im eigenen Netz. „Der Sieg ist auch in der Höhe gerecht“, bilanzierte Söll im Anschluss an die Partie, „wir hatten nur einige kleinere Gelegenheiten, sie hatten dagegen durchaus noch einige weitere gute Chancen. Uns hat etwas die Zielstrebigkeit und Entschlossenheit gefehlt.“

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