Balingen Regionalliga: TSG bleibt ohne Punkte

Nach dem 0:1 gegen Freiburgs U 23 weisen die Regionalliga-Kicker der TSG Balingen nun eine ausgeglichene Bilanz auf: Zwei Niederlagen stehen zwei Remis und zwei Siegen gegenüber.
Nach dem 0:1 gegen Freiburgs U 23 weisen die Regionalliga-Kicker der TSG Balingen nun eine ausgeglichene Bilanz auf: Zwei Niederlagen stehen zwei Remis und zwei Siegen gegenüber. © Foto: Eibner
Balingen / Marcel Schlegel 27.08.2018
Ohne Punkte kehrte die TSG Balingen nach Hause zurück. Bei der U23 des SC Freiburg verloren die Kreisstädter in der zweiten Hälfte mit 0:1.

Bei der U23 des SC Freiburg hat die TSG Balingen ihre zweite Saisonniederlage in der Regionalliga kassiert. Nach zuvor drei Begegnungen ohne Niederlage verloren die Kreisstädter die Partie im Freiburger Möslestadion mit 0:1.

Ein Traumtor von Chima Okoroji in der 57. Minute entschied ein insgesamt durchschnittliches, chancenarmes, von Standards und vielen Fouls bestimmtes, aber letztlich ausgeglichenes Spiel, das von den Abwehrreihen beider Teams dominiert wurde – und das die TSG in der Summe nicht hätte verlieren müssen. Der 21-jährige Engländer hatte mit einem direkt verwerteten Volleyschuss von der Strafraumkante aus ins linke Toreck getroffen – ein einstudierter Banovic-Eckball, wie Freiburgs Coach Christian Preußer nach dem Spiel verriet.

Kurz darauf hatte die TSG, die von rund 100 Fans begleitet wurde, die Chance auf den Ausgleich, als Marc Pettenkofer in der 67. Minute aus 16 Metern draufhielt, Freiburgs Keeper Constantin Frommann den Ball nur zur Seite abwehren konnte, wo Balingens Patrick Lauble stand und das Leder aus spitzem Winkel aufs Tor brachte. Der Ball ging jedoch noch abgefälscht ins Toraus. Doppelt bitter für die TSG: In der 70. Minute fräste sich Lauble erneut durch die gegnerische Abwehr, in letzter Sekunde wurde der Angriff jedoch noch von den Gästen geklärt. Balingens Stürmer verletzte sich bei der Aktion und musste ausgewechselt werden. Schon vor der Halbzeit hätte zudem Adrian Müller die Balinger in Führung bringen können. Quasi mit dem Pausenpfiff hatten sich Hannes Scherer und Stefan Vogler in die Freiburger Gefahrenzone kombiniert und Müller freigespielt, der das Leder aber übers Tor der Breisgauer schoss (45.).

Insgesamt lieferte die Volkwein-Elf keine schlechte Leistung ab, im Gegenteil: Die Balinger waren zu jeder Zeit bemüht, einzig der finale Pass in die Spitze kam zu selten an. Unterm Strich fehlte den Württembergern im Offensivspiel also letzthin die Genauig?keit und in manchen Situationen auch schlichtweg das Glück. Ralf Volkwein ärgerte sich derweil, dass die Gastgeber ausgerechnet mit ihrer einzigen echten Möglichkeit die Begegnung für sich entscheiden konnte. „Wir haben aus dem Spiel heraus nichts zugelassen“, sagte Balingens Trainer. „Defensiv haben wir sehr gut gestanden und den Freiburgern praktisch keine Torchance gewährt.“ Tatsächlich unterband die TSG das Freiburger Kurzpassspiel über weite Strecken souverän, indem die Schwaben die Abwehrketten des Gegners früh attackierten, die Badener so nicht zur Entfaltung kommen ließen und auf diese Weise einige aussichtsreiche Ballgewinne erzielten. „Leider waren wir spielerisch heute nicht sonderlich gut, aber das gilt auch für den Gegner“, sagte Volkwein, der feststellte, dass seinen Jungs in der Vorwärtsbewegung mitunter der Mut fehlte. „Wir hatten einfach zu viele leichte Ballverluste, Fehlpässe und Stockfehler.“ Auf diese Weise brachten sich die Württemberger selbst um einige aussichtsreiche Kontermöglichkeiten.

Christian Preußer war indes die Erleichterung über den zweiten Saisonsieg nach Spielende deutlich anzumerken. „Ich freue mich sehr, dass wir das erste Mal zu Null gespielt haben und unsere Führung auch über die Zeit retten konnten“, sagte Freiburgs Kommandogeber.

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