Die vergangenen Wochen waren für Adriano Barbieri, der seit sieben Jahren das Amt des 1. Vorstandes beim 1. FC Burladingen innehat, und sein Helferteam durchaus stressig. In neun Tagen brachte der B-Ligist 13 Hallenturniere mit 140 Mannschaften in der Trigema-Arena über die Bühne. Den Beginn machten die F-Junioren, den Abschluss gestaltete das Turnier der Aktiven am Samstag.

Herr Barbieri, wie gelingt es dem 1. FC Burladingen so ein Mammutprogramm auf die Beine zu stellen?

Adriano Barbieri Dies gelingt nur mit einem großen Pool an Helfern, angefangen von den Eltern unserer Bambini bis hin zu den Spielern der aktiven Mannschaften. In den neun Tagen waren jetzt über 120 Helfer im Einsatz. Diesen gilt der ganz große Dank, denn ohne die wäre die Ausrichtung dieser Turnierserie einfach nicht möglich. Und natürlich wegen unseres Organisationsteams, das schon weit im Vorfeld mit der Planung für die einzelnen Turniere beginnt.

Wie schwierig ist es, Teilnehmer für die Turnierserie zu gewinnen?

Im Jugendbereich überhaupt nicht. Innerhalb kürzester Zeit, nach dem Versenden der Einladungen über das DFB-Net sind unsere Turniere voll. Das freut uns natürlich ungemein. Es gibt im Jugendbereich sogar Mannschaften, die eine Anfahrt von über 100 Kilometern in Kauf nehmen, weil es ihnen bei uns so gut gefällt.

Davon können andere Veranstalter nur träumen. Haben Sie eine Idee woran das liegt?

(Barbieri schmunzelt) Genau wissen wir es nicht, aber wir versuchen, alles über den persönlichen Kontakt zu regeln. Konkret ist das bei uns so, dass wir versuchen, mit allen Gästen zu sprechen und sie auch bitten uns mitzuteilen, wenn man etwas besser machen kann. Wir sind immer offen für Wünsche, aber auch für Kritik. Das Ziel ist, dass wir uns jedes Jahr etwas weiter verbessern wollen. Das zeigt auch, dass wir mit unserer Turnierleitung mitten im Geschehen sind und nicht irgendwo hinter verschlossenen Türen sitzen.