Spektakulär und an Dramaturgie kaum zu überbieten war der Aufstieg der Trillfinger. Über die Relegation im Elfmeterschießen gegen den SV Oberzell schafften die Wollensack-Kicker den Sprung in die Landesliga.

Wenige Tage nach der Aufstiegsparty nahm überraschend Erfolgs-Coach Markus Helber seinen Hut. Doch der TSV Trillfingen hatte eine schnelle Lösung parat, Spieler Dennis Söll übernahm das Amt des Spielertrainers. An seiner Seite soll der spielende Co-Trainer Rico Müller dem Team helfen, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Zum Aufgalopp und zum ersten Landesliga- Spiel in der Geschichte des Vereins aus dem Haigerlocher Ortsteil erwartet der TSV am Samstag (15 Uhr) den SV Ochsenhausen. Söll fiebert der Partie entgegen: „Bei uns allen herrscht unfassbare Vorfreude, alle sind hochmotiviert.“ Das Ziel sei es, etwas Zählbares aus der Begegnung mitzunehmen.

Vorbereitungen sind noch nicht ganz abgeschlossen

Beim WFV-Pokalspiel gegen Liga-Kontrahenten Ravensburg 2 bekam Söll schon mal einen Vorgeschmack auf die kommende Runde. Der ehemalige Balinger zeigte sich trotz der 1:4-Niederlage nicht unzufrieden: „Mit dem Pokalspiel bin ich in der Summe einverstanden, ohne das Ergebnis zu berücksichtigen.“ In der ersten Halbzeit habe sein Team jedoch deutlich aufgezeigt bekommen, woran es noch arbeiten müsse. „Nach der Pause haben wir allerdings besser ins Spiel gefunden und nehmen dieses positive Gefühl gerne mit“, so der 28- Jährige. Auch mit der Vorbereitung zeigt sich der Kommandogeber einverstanden: „Die Trainingsbeteiligung war bisher gut.“ Trotz Beginn der Runde sei die Vorbereitung aber noch nicht abgeschlossen, dafür gäbe es noch zu viel zu tun.

Die erste Hürde ist hoch, aber nicht unmöglich

Co-Spielertrainer Müller (SG Empfingen) blieb der einzige Neuzugang, dem stehen die Abgänge von den Säulen Norman Vogt (Karriereende), Jonas Wiest (FV Ravensburg), Fabian Singer (Co-Trainer SG Empfingen) sowie Manuel Hauke (SV Stetten/ Haigerloch) gegenüber. Hinzu kommen die Langzeitverletzten Joey Gerlach, Steffen Bitz und Tim Weimann. Zudem zittert Söll um die Einsätze von Levi Kolb und Jan Schumacher: „Sie haben sich unter der Woche erkältet, hier müssen wir abwarten.“

Ochsenhausen beendete die vergangene Saison auf einem souveränen achten Platz, wechselte zur neuen Saison jedoch den Coach. Für Spielertrainer Oliver Wild kamen gleich zwei „Neue“: Mathias Wesolowski (Olympia Laupheim) und Simon Boscher (SV Ringschnait) leiten nun als Spielertrainer die Geschicke des Landesligisten. Dennoch scheint die erste Hürde für die Trillfinger zwar hoch, aber keineswegs unmöglich.

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