Zollernalbkreis Landesliga-Quali: Gruol scheitert früh

Schon im ersten Durchgang machte Hundersingen die Hoffnungen des SV Gruol zunichte. Im ersten Entscheidungsspiel zur Landesliga unterlag der Zollern-Vize den Sportfreunden mit 2:4.
Schon im ersten Durchgang machte Hundersingen die Hoffnungen des SV Gruol zunichte. Im ersten Entscheidungsspiel zur Landesliga unterlag der Zollern-Vize den Sportfreunden mit 2:4. © Foto: Moschkon
Zollernalbkreis / Marcus Arndt 14.06.2018
Der SV Gruol ist in der Landesliga-Aufstiegsrunde früh gescheitert. Im ersten Entscheidungsspiel unterlagen das Team mit 2:4.

Nach einer starken Saison kassierte Zollern-Vizemeister SV Gruol eine klare Niederlage gegen sein Pendant aus dem Bezirk Donau. In Schömberg gewannen die Sportfreunde aus Hundersingen ungefährdet mit 4:2 (4:0).

Im ersten Entscheidungsspiel zur Landesliga drehte Gruols Co-Trainer Andreas Kohle, der erneut den aus privaten verhinderten Coach Denis Gonszcz vertrat, kräftig am Personalrad. Gegenüber der Nullnummer gegen den SV Dotternhausen stellte der ehemalige Oberliga-Spieler auf sechs Positionen um. Die Rochaden griffen nicht. Im Gegenteil.

Bereits nach zwei Minuten musste SVG-Torhüter Hannes Moll vor dem überragenden Dennis Heiß in höchster Not retten. Die Abstimmung passte in der Defensive einfach nicht und keine 60 Sekunden später lief Heiß abermals alleine auf Moll zu. Dieser versuchte zu klären, holte den Hundersinger aber im Strafraum von den Beinen. Den fälligen Elfer verwandelte Julian Störkle souverän (3. Minute).

Der frühere Landesligist vom Freihof fand in der Anfangsphase offensiv nicht statt – einzig Mehmet Adibelli versuchte es aus der Distanz (5.). In der Folge steigerte sich der Zollern-Vize, hatte durch Danny Schmid die Chance zum Ausgleich (14.). Der scheiterte jedoch aus 20 Metern an Hundersingens Keeper Uwe Buzengeiger.

Auf der Gegenseite netzte Timo Bischofberger überlegt mit feiner Technik zum 0:2 (16.). Dem zweiten Treffer der Sportfreunde war aber nicht nur ein klares Foulspiel an Kohle vorausgegangen, sondern auch eine klare Abseitsposition des Torschützen. Dann der nächste Schock für Gruol: Kohle musste verletzt raus (20.).

Noch vor dem Seitenwechsel schraubte Hundersingen das Ergebnis in die Höhe. Schnell und direkt kombinierte sich der Donau-Bezirkspokalsieger, welcher wie Gruol als Aufsteiger eine starke Runde in der Bezirksliga spielte, über die rechte Seite durch. Xaver Koch passte präzise zur Mitte und Dennis Heiß drückte aus kurzer Distanz die Kugel über die Linie (25.).

Und die Stunzachtäler? Die spielten nicht schlecht, waren im Angriff aber einfach viel zu harmlos. Anders die Sportfreunde. Wieder-um konterte die Pütz-Truppe klasse. Auf der linken Seite düpierte Bischofberger diesmal gleich zwei Gegenspieler und bediente David Heiß, welcher Moll keine Abwehrchance ließ (34.). Gruol resignierte nun, kam vor der Pause über die Statistenrolle nicht mehr hinaus.

Nach dem Seitenwechsel zunächst das gleiche Bild. Hundersingen war die klar bessere Mannschaft, während Gruol keine Mittel fand. Ein Schmid-Freistoß sorgte zumindest für etwas Gefahr (50.), ebenso ein Konter über den eingewechselten Florian Rebholz (53.). Hundersingen tat nicht mehr als nötig – auch im Hinblick auf das nächste Entscheidungsspiel gegen den FC Leutkirch am Samstag.

Nach 60 Minuten traf Marius Pfister zum 1:4. Gruol legte nach, nutzte eine kurzzeitige Orientierungslosigkeit der Sportfreunde zum 2:4 (70.). Konsequent setzte Pfister nach, war aus kurzer Distanz erfolgreich. Gruol investierte nun mehr, die Ergebniswende blieb jedoch aus. Die Freihof-Kicker drängten auf den Anschluss, Buzengeiger hielt aber klasse (77., 79.). Hundersingen traf noch zwei-mal das Aluminium – das war’s.

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