Zollernalbkreis Kreisliga B 2: Laufen nutzt Chance eiskalt

Der TSV Laufen setzte sich am Dienstag im ersten Entscheidungsspiel gegen den TSV Geislingen mit 4:1 durch. Matchwinner war Laufens Moritz Favier (mitte) mit zwei Treffern und einer Vorlage.
Der TSV Laufen setzte sich am Dienstag im ersten Entscheidungsspiel gegen den TSV Geislingen mit 4:1 durch. Matchwinner war Laufens Moritz Favier (mitte) mit zwei Treffern und einer Vorlage. © Foto: Moschkon
Zollernalbkreis / Matthias Zahner 13.06.2018
Mit 4:1 (2:0) hat der TSV Laufen am Dienstagabend den TSV Geislingen besiegt und damit den ersten Schritt in Richtung Kreisliga A gemacht.

Der TSV Laufen hat nach dem 4:1-Erfolg gegen den TSV Geislingen am Freitag (15. Juni) das Aufstiegsendspiel gegen Wessingen vor der Brust. Die Elf von Spielertrainer Steffen Hölle nutzte am Dienstag ihre Chancen eiskalt.

Nicht einmal 60 Sekunden waren in Ostdorf gespielt, als Geislingens Sven Siedler auf Manuel Fußnegger durchsteckte, der aber an TSV-Keeper Daniel Dannecker scheiterte. Die Anfangsphase gehörte klar dem Vizemeister der Kreisliga B 2. Siedler hatte nach einem Hackenpass von Kapitän Jens Kinnemann das 1:0 auf dem Fuß. Er zielte aber neben das Tor. „Wir hatten schon ein paar Chancen in der ersten Halbzeit, waren aber zu hektisch vor dem Tor“, sagte Kinnemann. Effizient zeigte sich nur eine Zeigerumdrehung später der Dritte der abgelaufenen Saison in der Kreisliga B 1: Moritz Favier köpfte eine Flanke zum 1:0 ein (11. Minute). Auf der Gegenseite verhinderte Dannecker zunächst gegen Niklas Stemmer und anschließend gegen Siedler den Ausgleich. „Der Torwart hat auch ein paar gute Schüsse rausgeholt“, so Kinnemann.

Der B 2-Vize war auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft. Andreas Bühler brachte einen Eckball nicht unter Kontrolle und Fußnegger verzog kurze Zeit später äußerst knapp (20., 21.). Dass das Auslassen von Großchancen bestraft wird, erfuhr Geislingen gestern schmerzlich. 24 Minuten waren gespielt, als Tobias Schurer seinen Kapitän Tom Beuter freispielte und der wohlüberlegt zur 2:0-Führung vollendete. „Entscheidend war heute, dass wir die Tore gemacht haben und hinten auch Glück hatten“, gab Hölle zu und meinte damit auch die 28. Minute, in der Achim Stotz einen Fußnegger-Schuss nur um Haaresbreite nicht ins eigene Tor abfälschte oder als kurz vor der Pause ein Versuch von Stemmer nur um Zentimeter das Tor verfehlte (40.).

Nach dem Seitenwechsel fasste sich Stemmer ein Herz und zog aus rund 20 Metern ab. Der tückischen Aufsetzer kam zentral, glitschte Dannecker jedoch durch die Finger und zappelte im Tor – das verdiente 1:2 (50.). Die Geislinger hatten gerade ausgejubelt, da mussten sie den Ball wieder aus dem eigenen Netz holen. Paolo Cucca hatte einen Pressschlag gegen Favier verloren und der dann Geislingens Torhüter Dennis Jetter aussteigen lassen und zum 3:1 eingeschoben (52.). Geislingen drückte weiter, hatte aber im Abschluss Pech. Kinnemann traf in der 67. Minute zunächst das Außennetz und zehn Minuten später aus drei Metern das leere Tor nicht. Favier – der beste Mann auf dem Platz – eroberte kurz vor Schluss den Ball und spielte in den Lauf von Tobias Dannecker, der mit dem 4:1 alles klar machte (89.).

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