Hechingen Jubel beim FC Hechingen: Saisonziel erreicht

Jubel beim FC Hechingen: Trainer Stefan Ermantraut und Co. haben den Aufstieg geschafft.
Jubel beim FC Hechingen: Trainer Stefan Ermantraut und Co. haben den Aufstieg geschafft. © Foto: Hardy Kromer
Zollernalbkreis / Marcus Arndt 26.06.2018

Nur der FC Onstmettingen hat in der Relegation im Fußball-Bezirk eine schwierige Saison noch gerettet – und den Klassenerhalt geschafft. Währenddessen ging es für den FC Winterlingen und die SG TSV Stein/Boll 2 runter.

Auch die letzte Chance hat der ehemalige Landesligist aus Winterlingen nicht genutzt, unterlag im Relegationsspiel zur Bezirksliga dem Herausforderer aus Hechingen deutlich. „Nach zwei Toren in zwei Minuten sind wir völlig eingeknickt“, ärgert sich Winterlingens Trainer Mark Gebhardt über die 0:3-Niederlage gegen A 2-Vize FC Hechingen. Von den Grün-Weißen war auf dem Gruoler Freihof wenig zu sehen, während die Zollernstädter eine Fülle von Tormöglichkeiten hatten und durch einen Dreierpack von Gianluca Wagner die Oberhand behielten.

„Es kam auch wenig Gegenwehr von Winterlingen“, räumt FCH-Kommandogeber Stefan Ermantraut ein, „aber am Ende zählt nur unsere Leistung – und die war sehr gut. Wir steigen auf, haben unser Saisonziel geschafft.“ Für die Winterlinger bleibt hingegen nur der bittere Gang in die Kreisliga A.

Auch für die Spielgemeinschaft aus Stein und Boll gab es keine Rettung mehr. „Ich habe keinen großen Unterschied zwischen beiden Mannschaften gesehen“, analysiert allerdings SG-Trainer Armin Roth. Ohne Zweifel waren am Ende Kleinigkeiten im Relegationsspiel zur Kreisliga A 1 entscheidend. „Fakt ist: Wir müssen eine ,Zweite’ setzen, dann haben wir den Sieg“, kritisiert der erfahrene Übungsleiter, „zu dem Zeitpunkt war Geislingen eigentlich platt.“ Doch der TSV konterte, legte nach dem 1:1 in der 53. Minute noch einmal vor. „Es war ein typisches Relegationsspiel“, blickt Geislingens Coach Patrick Stiller auf das 2:1 zurück, „du brauchst auch das nötige Glück, um die Tore zum richtigen Zeitpunkt zu machen.“

Die erzielte auch der FC Onstmettingen, der mit einem 3:1-Erfolg über den FC Wessingen den Verbleib in der Kreisliga A 2 noch schaffte. Allerdings ließen die Albstädter viele Chancen liegen – und nach dem Anschlusstreffer des B-Ligisten aus Wessingen wurde es auf dem Mühlwasen in Rangendingen noch einmal spannend. „Das Spiel war symptomatisch für die gesamte Rückrunde. Wir betrieben viel Aufwand, machen vieles auch richtig, aber dann fehlt uns etwas die Kaltschnäuzigkeit im letzten Drittel“, erklärt Onstmettingens Coach Polichronis Sidiropoulos. Er fügt hinzu: „Dass wir doch noch den Klassenerhalt geschafft haben ist natürlich ein wunderschönes Gefühl. Mich freut es ungemein. Zum einen für die Jungs, aber auch für den Verein und das Umfeld 
des FCO.“

Währenddessen hat Wessingen, das alle K.-o.-Spiele verloren hat, den direkten Wiederaufstieg verpasst. „Wir haben in der gesamten Rückrunde kein Spiel verloren und sind verdient Zweiter geworden“, bilanziert Spielertrainer Simon Holloch, „schlussendlich haben wir 
es aber auch nicht verdient, da 
wir in den beiden Relegationsspielen einfach nicht gut genug waren.“

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