Zollernalbkreis Bezirksliga-Quali: FC Hechingen trifft auf Tieringen

Das Entscheidungsspiel um die Relegation für die Bezirksliga bestreiten der SV Tieringen (im Vordergrund Dominik Jesse) und der FC Hechingen. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 17 Uhr auf dem Lichtenbol.
Das Entscheidungsspiel um die Relegation für die Bezirksliga bestreiten der SV Tieringen (im Vordergrund Dominik Jesse) und der FC Hechingen. Anpfiff der Partie ist am Samstag um 17 Uhr auf dem Lichtenbol. © Foto: Moschkon
Zollernalbkreis / Matthias Zahner 15.06.2018
Auf dem Lichtenbol in Tailfingen stehen sich am Samstag der SV Tieringen und der FC Hechingen gegenüber.

Der SV Tieringen und der FC Hechingen ermitteln am Samstag (17 Uhr) im Lichtenbolstadion den Relegationsgegner des FC Winterlingen. Der Vize der Kreisliga A 2 geht als Favorit in das Kräftemessen mit den Heubergern.

Die Saisonbilanz der Elf von Trainer Stefan Ermantraut kann sich wahrlich sehen lassen: 22 Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen ergaben einen Schnitt von mehr als 2,6 Punkten pro Spiel. „Normalerweise wird man mit diesem Schnitt Meister“, weiß Ermantraut. Der TV Melchingen spielte allerdings eine noch konstantere Runde und hatte am Ende drei Zähler mehr auf dem Konto. „Davor ziehen wir den Hut“, sagt Ermantraut anerkennend, der zusammen mit dem Sportlichen Leiter Matthias Zahn nach einer sehr durchwachsenen Saison 2016/17 die Mannschaft kräftig umkrempelte.

„Wir haben uns als Team sehr schnell gefunden. Aber natürlich brauchen Automatismen in einem Team Monate, wenn nicht sogar Jahre, bis diese greifen. Daher wussten wir, dass, wenn unser Team so zusammenbleibt mittelfristig, der Aufstieg in die Bezirksliga möglich ist“, nennt der ehemalige Balinger Trainer Gründe für die gute Saison und fügt hinzu: „Dass es dieses Jahr schon die Möglichkeit dazu gibt, haben wir sicher einer sehr guten Defensivleistung des ganzen Teams zu verdanken. Und zu Toren ist unsere Offensive immer fähig. Zudem haben wir einen sehr breiten und ausgeglichenen Kader.“

Außer Linksverteidiger Afrim Hoti, der aufrund eines Zehenbruchs fehlt, stehen Ermantraut alle Spieler zur Verfügung. „Dies gibt mir viele Möglichkeiten für die Startelf, als auch während dem Spiel Veränderungen herbeizuführen“, erklärt der FCH-Trainer, der auch weiß, „dass es in einem K.o.-Spiel oft auch auf Kleinigkeiten ankommt.“ Zumal Tieringen über individuelle Qualität und Erfahrung verfüge, sagt Ermantraut.

Ähnlich sieht das sein Pendant Luigi Favella: „Beide Mannschaften haben gute Einzelspieler. Ich kenne die meisten Spieler von Hechingen, das ist qualitativ eine sehr hochwertige Mannschaft.“ Der Spielertrainer des SV Tieringen und sein Team hatten das Projekt Wiederaufstieg in Angriff genommen. Bis zum Ende spielte der ehemalige Bezirksligist eine ordentliche Runde in der Kreisliga A 1. Zwei Niederlagen – beide gegen den Meister SV Heinstetten – musste Tieringen einstecken. Hinzu kamen zwölf Unentschieden. Letztendlich reichte es zu Rang drei hinter der SG Obernheim/Nusplingen 2, die auf das Entscheidungsspiel verzichtete.

„Der dritte Platz ist gerecht, mehr war nicht drin“, sagt Favella. Dafür sei Heinstetten viel zu konstant gewesen. Aber: „Jetzt freuen wir uns auf das Spiel“, gibt Favella zu verstehen. „Ich denke, anfangs werden alle noch sehr vorsichtig agieren, um nicht den einen Fehler zu viel zu machen. Da wird es erst mal viele lange Bälle geben. Am Ende wird sich dann auf irgendeiner Seite eben die individuelle Klasse durchsetzen“, erwartet der Spielertrainer, der sich mit dem Aufstieg aus Tieringen verabschieden will. Der SVT fusioniert ab der nächsten Runde mit dem FV Meßstetten. Die Spielgemeinschaft wird dann vom jetzigen Meßstetter Coach Seyfettin Uslu angeleitet.

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