Wenn der SSV Ulm 1846 Fußball und der SSV Reutlingen aufeinandertreffen, geht es meistens hoch her. Die Vereinsoberen hoffen, dass das WFV-Pokal-Halbfinale am Mittwoch (18 Uhr) friedlich bleibt. Anton Gugelfuss, Thomas Oelmayer, Alexander Schöllhorn vom SSV Ulm 1846 sowie Michael Schuster, Norbert Brendle, Alfons Bietz vom SSV Reutlingen rufen in einem gemeinsamen offenen Brief die Fans dazu auf, ein friedliches Fußball-Fest zu feiern.

WFV-Pokal-Halbfinale: Friedliches Spiel steht an oberster Stelle

„Bei aller Wichtigkeit des Spiels und aller Rivalität steht für uns ein friedliches Fußballspiel ohne Gewalt an oberster Stelle. Wir verurteilen jede Form von Gewalt vor, während und nach den Spielen unserer Mannschaften“, heißt es in dem Statement. Fußball sei ein Sport, der die Massen begeistere. Die Verantwortlichen wollen nicht zulassen, dass „gewisse Personen“ dem Sport und den Vereinen durch ihr Verhalten schaden. „Aus diesem Grund werden wir alles daran setzen, Straftaten mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern“, betonen beide Vereine. Und wenn dies nicht gelinge sei es das Ziel, die Straftaten „konsequent zu verfolgen“.

Faires Halbfinale gewünscht

Zum Abschluss heißt es: „Wir wollen ein faires Halbfinale, in dem die bessere Mannschaft gewinnen möge.“ Klingt nach Phrase, aber angesichts von Ausschreitungen in früheren Derbys der beiden Erzrivalen sollten sich die beiden Fangruppierungen die Aussage trotzdem zu Herzen nehmen.

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