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TSG Ehingen
Ehingen / Maurice Glienke  Uhr
Am Samstag will die TSG Ehingen wieder einen Sieg mit nach Hause nehmen und den zweiten Tabellenplatz der Bezirksliga Donau festigen.

Nach zwei Spielen ohne Sieg geht es für den Tabellenzweiten der Fußball-Bezirksliga TSG Ehingen zum abstiegsbedrohten FC Krauchenwies. Die Gäste sind durch drei Niederlagen in Serie auf den 13. Platz der Tabelle abgerutscht und brauchen dringend jeden Punkt.

Dasselbe gilt jedoch auch für die Ehinger, die ihr Ziel noch längst nicht erreicht haben. Im Hinspiel gab es lediglich ein 1:1-Remis, eines der seltenen Erfolgserlebnisse für die auswärts schwachen Krauchenwieser. Die haben vornehmlich das Ergebnis der letzten Partie zu verdauen, denn gegen den direkten Konkurrenten von der SGM Blönried gab es eine deftige 1:7-Abreibung.  Die Mannschaft von TSG-Trainer Roland Schlecker kam zwar jüngst nicht über ein 1:1 gegen den SV Uttenweiler hinaus, hielt den Gegner aber auf Distanz im Kampf um den Aufstieg. „Wir wollen Platz zwei festigen und Tabellenführer Bad Schussenried unter Druck setzen“, erklärte Schlecker die Marschroute für die kommenden fünf Partien.

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Völlig richtig, denn am letzten Spieltag wartet das große Gipfeltreffen im Zellersee-Stadion. Und die Ehinger wollen dort nicht hinfahren, um den Gegner zur Meisterschaft zu gratulieren, sondern sie wollen sie am liebsten selbst feiern. „Wir werden so gut es geht alles versuchen, um dieses Spiel zum Endspiel zu machen“, sagte der Ehinger Trainer, der am Samstagmittag auf einen etwas größeren Kader zurückgreifen kann.

Auch der SG Altheim hat viel vor

Die SG Altheim will im Auswärtsspiel bei der SG Hettingen/Inneringen nachlegen. Nach dem überraschenden 4:1-Erfolg gegen Hundersingen sollen die nächsten wichtigen drei Punkte eingefahren werden. Mit einer überzeugenden kämpferischen Leistungen holte sich die SGA den am Ende verdienten Sieg gegen den letztjährigen Vizemeister. Da der Abstand auf den ersten, direkten Abstiegsplatz bei derzeit zehn Punkten liegt, scheint es wohl ein enges Rennen um den Relegationsplatz geben. Der SV Sigmaringen (15 Punkte) und der FC Laiz (13) scheinen von der Konkurrenz deutlich abgehängt zu sein. Deshalb ist auch zumindest die SG Hettingen/Inneringen gerettet. Besonders beeindruckte das Team von Trainer Ulrich Theuer vor drei Wochen beim 2:0-Heimsieg gegen die bis dahin stärkste Auswärtsmannschaft der Liga, FV Bad Schussenried.

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Weit weg von solchen Platzierungen ist die TSG Rottenacker, die nach sechs Siegen in Folge zuletzt einen herben Dämpfer kassierte. Mit 0:7 ging die Elf von Timm Walter beim FV Altshausen unter und sieht sich nun dem nächsten treffsicheren Team gegenüber. Denn der SC Blönried erzielte in seinen letzten beiden Begegnungen insgesamt zehn Treffer. Der unkonventionelle Spielstil des Aufsteigers sorgte schon bei so manchem Gegner für Verwunderung und Verwirrung. „Sie schlagen meist nur lange Bälle und haben dort dann mit großen Spielern hohe Qualität“, erklärte TSG-Pressewart Uwe Schneider.

Für die Mannschaft von Timm Walter gilt es das Ergebnis zu vergessen, ebenso das dürftige Zweikampfverhalten bei der deutlichen Pleite. „Man sollte dringend aus diesem Spiel lernen, sonst hat die ganze gute Serie zuletzt überhaupt nichts geholfen“, mahnte Uwe Schneider. Dass sich die TSG durch die drei Gegentore in der zweiten Halbzeit die möglicherweise noch wichtige Tordifferenz zunichte machte und nun den schwächsten Wert aller im Abstiegskampf befindlichen Teams aufweist, kritisierte Schneider: „Da muss jeder selbst auf dem Feld sehen, dass man Schadensbegrenzung betreibt. Dass könnte sich noch negativ auswirken.“

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