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SSV Ulm 1846 Fußball
Ulm / Winfried Vogler  Uhr
Vor heimischer Kulisse hat der SSV Ulm 1846 Fußball gegen den TSV Eintracht Stadtallendorf unentschieden gespielt.

Ein Unentschieden, das keinem nützt. Beim 2:2 (1:0) gegen Eintracht Stadtallendorf zeigten die Regionalliga-Fußballer des SSV Ulm 1846 ihr Bemühen – doch es fehlten Tempo und Präzision.

Die Gäste haben sich vor 1040 Zuschauern im Donaustadion für die Spatzen als Störenfried entpuppt. Durch diese Punkteteilung rutsche die Mannschaft von Trainer Holger Bachthaler auf Rang sechs ab, die Hessen konnten sich in der Tabelle nicht verbessern und stehen als Vorletzter einen Spieltag vor Schluss als Absteiger fest.

Elfmeter: Thomas Rathgeber bringt Spatzen in Führung

Das Bestreben der Hausherren, sich für das Pokalfinale am 25. Mai in Schwung zu bringen, ging somit daneben. Wenig war von der Ulmer Heimdominanz zu spüren - mit Waldhof Mannheim und dem 1. FC Saarbrücken ist der SSV 46 die beste Mannschaft in der Regionalliga Südwest. Die Balance zwischen vollem Elan und leichtem Schongang gelang nicht. Obwohl alles hoffnungsvoll begann. Die Führung nach 19 Minuten erzielte Thomas Rathgeber durch einen sicher verwandelten Foulelfmeter. Vinko Sapina wurde zuvor von einem Gästespieler im Strafraum zu Fall gebracht. Den Torschützen sowie Alper Bagceci hatte Trainer Bachthaler in die Anfangsformation beordert. Sie wurden gemeinsam mit Luigi Campagna, Tino Bradara, David Kammerbauer und Marcel Schmitt vor der Partie von Sportvorstand Anton Gugelfuß mit Geschenken verabschiedet.

SSV Ulm: Viele Angriffe, wenig Erfolg

Auch nach der Führung bestimmten die Platzherren das Geschehen, waren aber im Abschluss viel zu zögerlich. Bei einem der wenigen gefährlichen Angriffe foulte Kapitän Florian Krebs Laurin Vogt, worauf es auf der anderen Seite Elfmeter gab. Den vereitelte Torhüter David Hundertmark allerdings mit gutem Reflex. Nach der Pause plätscherte die Partie vor sich hin, die Einheimischen zeigten eine abwartende Spielweise und kassierten prompt nach Unzulänglichkeiten im eigenen Strafraum den Ausgleich (55.).

Raus mit Applaus hieß es nach einer knappen Stunde, als erst Rathgeber und dann Bagceci unter dem Jubel der Zuschauer ausgewechselt wurden. Den emotionalen Zeitpunkt nutzten die Gäste in der 62. Minute zur überraschenden Führung. Stadtallendorf machte die Auseinandersetzung für die Ulmer immer mehr zu einer zähen Angelegenheit. In einer Art Schlussoffensive rafften sich die Platzherren doch noch auf und verhinderten durch einen Treffer von Felix Higl (71.) eine Niederlage. Die Chance zum Happy End versäumte das Team von Trainer Bachthaler freilich.

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