Themen in diesem Artikel

SSV Ulm 1846 Fußball
Ulm / Gerold Knehr SSV Ulm 1846 Fußball setzt sich gegen Wormatia Worms in einem wenig ansehnlichen Spiel mit 1:0 durch und klettert in der Regionalliga-Tabelle auf Platz sechs.

Nein, ein schönes Spiel bekamen die 1014 Zuschauer im Donaustadion nicht zu sehen. Für den SSV Ulm 1846 Fußball war am Ende nur das Resultat wichtig. „Es war ein Arbeitssieg, nicht mehr und nicht weniger“, sagte Verteidiger Jo Reichert nach dem 1:0-Erfolg des SSV 46 gegen Wormatia Worms.

Dabei hatte die Begegnung ganz im Sinne der Spatzen begonnen. Die gingen mit dem ersten erwähnenswerten Angriff in Führung. Albano Gashi spielte den Ball zu Nicolas Jann, der nicht lange fackelte und mit den linken Fuß die Ulmer 1:0-Führung erzielte.

David Braig, der vom überraschend nur auf der Bank sitzenden Florian Krebs die Kapitänsbinde übernommen hatte, hätte auf 2:0 erhöhen können, doch sein Ball ging in der 18. Minute neben dem Pfosten ins Aus .

Ulmer verloren den Faden

In der Folge verloren die Ulmer gegen das auswärtsschwächste Team der Regionalliga den Faden und hatten bei einer Serie von Wormser Eckbällen zehn Minuten vor der Halbzeit eine kritische Phase zu überstehen.

Besser wurde die Partie nach einer Stunde mit der Einwechslung von Vinko Sapina, der wie Krebs ebenfalls nicht in der Startformation stand, nun aber für ein paar spielerische Elemente sorgte.

Lange Zeit verlief die Begegnung weitgehend langweilig. Doch zumindest in der Schlussphase wurde es doch noch ein wenig turbulent. Der Wormser Dino Bajric sah binnen acht Minuten erst Gelb und dann nach einem Foul an Albano Gashi Gelb-Rot (82.). In der 85. Minute traf Nico Gutjahr den Pfosten. Den Nachschuss beförderte David Braig zum vermeintlichen 2:0 über die Torlinie, stand dabei allerdings im Abseits. So aber mussten die Ulmer bis in die vierte Minute der Nachspielzeit um ihren ersten Sieg im Jahr 2019 zittern.

Das könnte dich auch interessieren:

Die Basketballer von Ratiopharm Ulm bekommen es beim Karnevalsspiel des Playoffs-Konkurrenten Telekom Baskets Bonn mit einer ganz besonderen Atmosphäre zu tun.

Antje Dittels 22-jähriger Sohn ist nach einem Unfall querschnittsgelähmt. Bald kommt er aus der Klinik – doch die Familie findet keine Wohnung.