Fußball Richtungsweisende Spiele für Germanen

Der Einsatz von Patrick Hirsch entscheidet sich kurzfristig. Der Germania-Abwehrmann ist angeschlagen.
Der Einsatz von Patrick Hirsch entscheidet sich kurzfristig. Der Germania-Abwehrmann ist angeschlagen. © Foto: Martin Kalb
Bietigheim / Von Simon David 14.09.2018

Der Saisonstart in der Fußball-Landesliga ist dem SV Germania Bietigheim geglückt: Mit zehn Punkten aus vier Spielen steht der Aufsteiger sogar auf Platz eins. Am Sonntag (15 Uhr) erwartet der SVG nun den Verbandsliga-Absteiger TSG Öhringen im Ellental

Die Bietigheimer wollen den Schwung aus den ersten Partien mitnehmen, um möglichst früh ausreichend Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. „Die Spiele jetzt gegen Öhringen und dann in Oeffingen nächste Woche werden richtungsweisend. Danach werden wir sehen, wo wir stehen. Wir haben die Chance, uns oben festzusetzen. Wenn wir in diesen beiden Spielen punkten, können wir relativ entspannt bis zur Winterpause spielen“, sagt Trainer Matthias Schmid. Erst einmal muss es jedoch gegen die Hohenloher klappen. „Zu Hause sind die Öhringer sehr dominant. Auswärts läuft es dagegen noch nicht rund bei ihnen. Daher sehe ich Chancen, unser Heimspiel zu gewinnen“, ist Schmid optimistisch.

Wie genau die Bietigheimer Startelf aussehen wird, steht noch nicht fest. Ob der angeschlagene Abwehrspieler Patrick Hirsch spielen kann, entscheidet sich nach den letzten Trainingseinheiten. Salvatore Veneziano kehrt vermutlich in den Kader zurück, allerdings steht noch nicht fest, ob er von Beginn an aufläuft. Ein Einsatz der beiden erfahrenen Defensiv-Akteure wäre wichtig. Trainer Schmid glaubt gar, der SVG hätte keine zwei Gegentore in Crailsheim kassiert, wären beide Spieler auf dem Feld gestanden. Auch offensiv sieht er noch Luft nach oben, obwohl er die effektive Chancenverwertung seines Teams lobte. „Wir haben aber bislang noch in keinem Spiel mehr als zwei Tore geschossen. Besonders die Flügelspieler Dominik Faber und Bashkim Susuri waren noch nicht erfolgreich.“

Ziel des Spitzenreiters ist es, vor heimischem Publikum eine ansprechende Leistung zu zeigen und die Punkte zu behalten. Vor allem wird es dabei darauf ankommen, Öhringens Angreifer Mert Sipahi unter Kontrolle zu bekommen. Mit drei Toren und mehreren Vorlagen ist er die stärkste Offensivgefahr der TSG.

Ebenfalls am Sonntag (15 Uhr) gastiert der TV Pflugfelden beim TSV Heimerdingen. Mit dem jüngsten 5:2-Erfolg über den SSV Gaisbach verbesserten sich die Ludwigsburger auf Platz zehn. Mit einem Erfolg beim Tabellennachbarn will der TVP weitere Plätze gut machen.

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