Neuler TSG Schnaitheim: Niederlage trotz Elfmeterkiller Karnisky

Neuler / Uwe Gobbers 05.11.2018
Obwohl der Torwart zwei Strafstöße hielt, verlor seine Mannschaft in Neuler verdient mit 1:2.

Beim TV Neuler musste sich die TSG Schnaitheim knapp mit 1:2 geschlagen geben. Die Gastgeber verdienten sich den Sieg durch starkes Zweikampfverhalten und geradlinige Spielzüge in der Offensive.

Markus Braig hatte mit seinem Schussversuch in der elften Minute auch die erste Torchance im Spiel. Kurz danach probierte es Matthias Kolb per Kopf, zielte aber ebenso zu hoch. Auf der Gegenseite tauchte Gentner vor Heiko Karnisky auf, blieb am Schnaitheimer Schlussmann jedoch hängen. Es blieb zunächst ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten und starken Torhütern.

Nach vergebenen Chancen auf beiden Seiten entschied Schiedsrichter Andre Altendorfer aus Filderstadt in der 42. Minute auf Elfmeter, nachdem Karnisky bei einer Rettungsaktion gegen Gentner nicht nur den Ball klärte, sondern auch seinen Gegner von den Füßen holte. Egetenmayer übernahm die Verantwortung und verwandelte sicher ins linke Eck zur Halbzeitführung für Neuler.

Die Führung spielte Neuler natürlich in die Karten. Aus einer tief gestaffelten Abwehr konnten sie nun Schnaitheim mit den eigenen Waffen schlagen und konterten bei jeder Gelegenheit. Die TSGler wussten sich oft nur durch Fouls zu helfen, was in der 50. Minute zu einem weiteren Strafstoß für Neuler führte. Allerdings ahnte Karnisky die Ecke und parierte den zweiten Elfmeter von Egetenmayer.

Die Schnaitheimer waren sehr engagiert, konnten aber keine weiteren Torchancen kreieren. Dann schlug Egetenmayer wieder zu und ließ Karnisky mit seinem wuchtigen Schuss in den rechten Torwinkel keine Abwehrchance – 2:0 (65.).

Drei Minuten später musste Karnisky in sein drittes Elfmeterduell an diesem Tag. Diesmal probierte es Gentner, aber auch hier war Karnisky zur Stelle und hielt sein Team im Spiel. TSG-Trainer Bartak stellte voll auf Angriff um, und Andreas Strahl erzielte in der 84. Minute durch einen Abstauber nach einem Wegele-Freistoß, den Anschlusstreffer.

Mehr war aber nicht drin für die TSGler, die Glück hatten, dass Kolb nicht wegen einer Notbremse in der Nachspielzeit vom Platz gestellt wurde.

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