Bissingen / Edgar Deibert Spitzenreiter Staufen gastiert am Sonntag beim Tabellenzweiten SV Bissingen.

Spannend geht’s in der untersten Fußballklasse im Kampf um die Meisterschaft zu. Einige Teams wollen ein Wörtchen mitreden, wenn es um den Aufstieg geht. Ganz vorne zu finden ist die Eintracht aus Staufen. Der Spitzenreiter hat noch kein Spiel in dieser Saison verloren und hat einen Punkt Vorsprung auf den SV Bissingen, bei dem er am Sonntag zu Gast ist (15 Uhr). Allerdings haben die Bissinger auch ein Spiel mehr absolviert. Heißt also: Bei einem Sieg  könnten sich die Staufener ein wenig absetzen.

Allerdings sieht Michael Mittelstädt die Partie als nicht vorentscheidend an. Schließlich seien noch viele Partien zu bestreiten, so der Eintracht-Trainer. „Natürlich werden wir aber versuchen, die Tabellenführung zu festigen.“

Die Serie von 14 Spielen (saisonübergreifend sind es 16) ohne Niederlage mache den 41-Jährigen „mega stolz“. Dabei habe Staufen den Ausfall wichtiger Spieler verkraftet. So fiel Marco Frey aufgrund eines Kreuzbandanrisses in der Vorrunde komplett aus. Die Winter-Vorbereitung machte der Kapitän zwar wieder mit, zog sich aber einen Kreuzbandriss zu. „Das ist bitter, aber damit müssen die Jungs umgehen“, sagt Mittelstädt.

Ans Hinspiel haben beide Trainer keine guten Erinnerungen. An einem stürmischen Tag gab es ein 0:0. Das Unentschieden damals sei aber gerecht gewesen, sagt Thomas Bonnet. Der Trainer des SV Bissingen (siehe Foto) möchte mit dem nötigen Respekt, aber ohne Angst ins Spitzenspiel gehen.

Schließlich stellen die Bissinger das stärkste Heimteam, in acht Heimspielen gab es acht Siege (bei nur zwei Gegentoren). Andererseits gastiert mit Staufen die zugleich beste Auswärtsmannschaft (sechs Erfolge in sechs Partien) auf dem Sportplatz am Reuendorfer Weg.

Allerdings ist sich Bonnet auch sicher: „Es wird keine Mannschaft ohne Niederlage durch die Runde kommen.“ Seine Mannschaft könnte dafür sorgen, dass es den SV Eintracht Staufen am Sonntag zum ersten Mal erwischt.