Aalen Rico Schmitt soll es beim VfR Aalen richten

Aalen / Thomas Jentscher 14.02.2019
Schlusslicht Aalen präsentiert nach der Entlassung von Argirios Giannikis bereits einen neuen Cheftrainer.

Ziemlich turbulent geht es derzeit beim nördlichen Nachbarn zu. Bereits im Frühjahr 2018 gab der VfR Aalen überraschend die Trennung von Trainer Peter Vollmann bekannt, der bei Fans und Spielern sehr beliebt war. Mit Giannikis, der vom Regionalligisten Rot-Weiß Essen geholt wurde, sollte ein Angriff auf die vorderen Tabellenplätze gestartet werden und spätestens zum 100. Geburtstag im Jahr 1921 die Rückkehr in die 2. Liga gelingen.

Doch von dieser sind die Aalener derzeit weit entfernt, aktuell hat das Schlusslicht in der 3. Liga sieben Punkte Rückstand aufs rettende Ufer (bei einem Spiel weniger). So musste der Cheftrainer am Sonntag seinen Platz räumen. Kritik an Giannikis kam zuletzt auch vom langjährigen FCH-Keeper Erol Sabanov, dem Torwart-Trainer des VfR. Im Gespräch mit den „Aalener Nachrichten“ zeigte sich Sabanov sehr verwundert, dass im richtungsweisenden Spiel gegen Meppen Ersatzmann Raif Husic anstelle des langjährigen Stammspielers Daniel Bernhardt zwischen den Pfosten stand. Prompt patzte Husic in der Nachspielzeit und der VfR kassierte noch das 1:2.

Vielleicht klappt die Zusammenarbeit nun wieder besser, gestern präsentierte der VfR Rico Schmitt als neuen Cheftrainer. Der 50-jährige Fußballlehrer erhält einen Vertrag bis 30. Juni 2020, der aber nur für die 3. Liga gültig ist. Schmitt trainierte bis Sommer 2018 erfolgreich den Halleschen FC, wurde dort aber abgelöst. Zuvor gelang ihm unter anderem mit Erzgebirge Aue der Aufstieg in die 2. Liga.

Hermann Olschewski, Päsidiumsmitglied Sport, erklärte hierzu: „Mit Rico Schmitt haben wir einen absolut erfolgshungrigen Trainer verpflichtet, der die 3. Liga genau kennt und weiß, auf was es in unserer Situation ankommt.“ Der neue Trainer äußerte sich so: „Ich freue mich sehr auf die Aufgabe. Der VfR ist ein Verein, der sich momentan in einer sportlich schwierigen Situation befindet. Dennoch bin ich vom Potenzial der Mannschaft und des Vereins überzeugt.“

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel