3. Liga Neun-Punkte-Abzug: VfR Aalen wird vom DFB angehört

Die Spieler des VfR Aalen eilen in der 3. Liga weiter von Sieg zu Sieg, doch droht ein Neun-Punkte-Abzug und damit verbunden der Absturz in den Tabellenkeller.
Die Spieler des VfR Aalen eilen in der 3. Liga weiter von Sieg zu Sieg, doch droht ein Neun-Punkte-Abzug und damit verbunden der Absturz in den Tabellenkeller. © Foto: Eibner
Aalen / HZ 23.03.2017
3. Liga: Aufgrund eines Insolvenzantrags will der Deutsche Fußball-Bund dem VfR Aalen neun Punkte abziehen. Doch der Verein versucht dies abzuwenden.

Aufgrund eines Schuldenstands von knapp 3,3 Millionen Euro hat der VfR Aalen einen Insolvenzantrag gestellt (wir berichteten). Daraufhin kündigte der Deutsche Fußball-Bund einen Abzug von neun Punkten an, gegen den der Fußball-Drittligist wiederum Widerspruch einlegte (wir berichteten).

Nun erhält der VfR eine mündliche Anhörung, die am Freitag, 24. März, in der DFB-Zentrale in Frankfurt stattfindet. Ziel sei es, „den Schaden in Form des Punktabzugs abzuwenden oder zumindest abzumildern“, betont Insolvenzverwalter Dr. Holger Leichtle.

Aktuell – nach 28 Spieltagen – belegt der VfR Aalen in der 3. Liga nämlich Rang drei, der zur Teilnahme an der Aufstiegsrelegation berechtigen würde. Im Falle des Punkteabzugs wäre Abstiegskampf angesagt.

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