Schwäbisch Gmünd / cjk

Die Gmünder müssen gegen Friedrichstal unbedingt gewinnen. Sonst läuft die Normannia Gefahr, auch noch den drittletzten Platz in der Oberliga zu verspielen – der könnte, wenn es ganz optimal läuft, noch zum Klassenerhalt berechtigen. Dies wäre der Fall, wenn kein baden-­württembergischer Verein aus der Regionalliga absteigen würde und sich zudem der Oberliga-Zweite in den Aufstiegsspielen zur Regionalliga durchsetzen würde. „Die Chance, dass dieser Fall eintritt, würde ich so auf 20 bis 25 Prozent beziffern. Es kann sich also lohnen, nicht Letzter oder Vorletzter zu werden“, so Gmünds Spielleiter Claus-Jörg Krischke. Dies werden sich auch die Friedrichstaler sagen, die zuletzt beim 0:2 gegen Ravensburg in kämpferischer Hinsicht überzeugen konnten. Sollte dieses richtungsweisende Spiel verspielt werden, können die Gmünder für die Verbandsliga planen. Hoffnung gibt es im Gmünder Lager aufgrund der ersten Halbzeit
gegen den Bahlinger SC. Krischke: „Die Leistung gegen diese Spitzenmannschaft war 45 Minuten durchaus überzeugend, im Mittelteil brach man nach drei Toren im Fünf-Minuten-Abstand förmlich ein, um sich in den letzten 15 Minuten wieder aufzurappeln und zumindest Ergebniskorrektur zu betreiben.“ Trotz Rippenprellung steht auch heute wieder Yannick Ellermann im Tor. Trainer Holger Traub kann nur auf den Kader vom vergangenen Samstag zurückgreifen. Das Lazarett  hat sich noch nicht gelichtet.