Heidenheim / HZ Der FFV biegt einen 1:4-Rückstand noch in einen 5:4-Sieg um.

Nach drei Siegen in Folge gerieten die Verbandsliga-Fußballerinnen des FFV Heidenheim im Heimspiel gegen Euringen nach 15 Minuten in Rückstand. Die Gastgeberinnen waren in der ersten Halbzeit zwar spielbestimmend, nach vorne aber nicht zwingend genug. Somit ging es mit dem knappen Rückstand in die Kabine.

Kurz nach dem Seitenwechsel erhöhten die Gäste sogar auf 2:0 (46.). Auch danach lief beim FFV nicht viel zusammen. Nach einer Stunde, konterten die Eutinger die junge Heidenheimer Mannschaft aus und bauten ihren Vorsprung auf drei Tore aus.

Direkt im Anschluss setzte sich Ramona Schmid gut durch und verkürzte auf 1:3. Nun kam wieder Hoffnung im Heidenheimer Lager auf. Nachdem allerdings ein erneuter Ballverlust im Spielaufbau 20 Minuten vor Schluss für das 1:4 sorgte, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein.

Nun startete der FFV aber eine Aufholjagd. Nach einem Eckball von Verena Hörger war Toni Di Muro mit dem zweiten Ball zur Stelle und traf in der 85. Minute zum 2:4. Nur eine Minute später spitzelte die eingewechselte Johanna Brandtner der gegnerischen Torhüterin den Ball weg und traf zum 3:4.

Nun warf Heidenheim alles nach vorne. So war es erneut Di Muro, die einen scharf getretenen Eckball direkt ins Dreieck zum 4:4 verwandelte. Doch dies war noch nicht der Endstand. In der zweiten Minute der Nachspielzeit setzte der FFV noch einen drauf. Nach einem langen Ball von Di Muro, lupfte Brandtner den Ball zum viel umjubelten 5:4-Sieg über die gegnerische Torhüterin hinweg.

Der FFV bewies erneut eine großartige Moral und konnte nach einem verrückten Spielverlauf in einem „Jahrhundertspiel“ eine schon verloren geglaubte Partie zu einem Sieg drehen. In der Tabelle haben die Heidenheimerinnen vier Punkte Rückstand auf den Tabellenzweiten.

Am kommenden Mittwoch, 17. April, bestreitet der FFV ein Testspiel gegen die U 17 des TSV Crailsheim (19 Uhr). ah

Liber, Hornetz, Crnoja (74. Fuchs), Hörger, Schüßler, Neubrand, Di Muro, Szatzker (56. Brandtner), Schröm, Schmid (76. Avigliano), Lederer (72. Ziegler)