Burgberg / Edgar Deibert  Uhr
Ab der Saison 2019/20 laufen die beiden Vereine gemeinsam auf. Damit ist allerdings Hohenmemmingen offiziell direkter Absteiger, was anderen Klubs zugute kommt.

Gegen 20 Uhr am Donnerstagabend, 9. Mai, waren im Burgberger Vereinsheim alle Unterschriften unter den Vertrag gesetzt: Ab der Saison 2019/20 wollen der FV Burgberg und der RSV Hohenmemmingen (beide Fußball-Kreisliga A 3) eine Spielgemeinschaft im Herrenbereich gründen. Der Antrag wird nun dem Württembergischen Fußballverband zugeschickt.

Seit Anfang April befanden sich die beiden Vereine, die lediglich knapp zwölf Kilometer voneinander entfernt liegen, in erneuten Gesprächen über eine enge Zusammenarbeit bei den Aktiven. Die Anfrage kam vom FV Burgberg – und dieses Mal sei man sich relativ schnell einig geworden, sagt Markus Maier vom RSV Hohenmemmingen. „Wir sind auf einer Wellenlänge und haben gleich Nägel mit Köpfen gemacht“, fügt Pascal Schlumberger (FV Burgberg) an.

In der Spielgemeinschaft wird Burgberg als erster Verein geführt (SG Burgberg/Hohenmemmingen), Trainer wird Pascal Zuber, bislang RSV-Coach. Damit steht Hohenmemmingen laut WFV-Regelung, offiziell zumindest, als direkter Absteiger aus der Kreisliga A 3 fest. Auswirkungen auf die Spielgemeinschaft hat dies zwar keine, allerdings sehr wohl auf andere Vereine, die noch um den Klassenerhalt kämpfen. Eigentlich sollte der Tabellenletzte direkt absteigen und der Vorletzte in die Relegation. Nun ist nur noch der Relegationsplatz offen, erklärt Staffelleiter Thomas Baamann.

(Ein ausführlicher Bericht zur Spielgemeinschaft folgt.)