Sontheim / Thomas Grüninger Nach dem erfolgreichen Neustart will der FV Sontheim am Sonntag (15 Uhr) gegen Neu-Ulm nachlegen.

Allerdings bangt Spielertrainer Marcus Mattick um zwei Leistungsträger, die möglicherweise ausfallen. So mussten sowohl USA-Rückkehrer Philip Schmid als Mittelfeldmotor Jonathan Mack am Mittwoch das Training vorzeitig abbrechen. Schmid laboriert an einer Schambeinentzündung, Mack hat Knieprobleme.

Es sei wahrscheinlich, dass beide Spieler nicht zur Verfügung stehen, sagte Mattick: „Das Gute ist aber, dass andere Langzeitverletzte jetzt wieder zurückgekommen sind.“ Damit meint der Spielertrainer die Akteure Michael Gansloser und Ruben Ertle. Ob sie schon morgen gegen Neu-Ulm aufgeboten werden können, war allerdings gestern noch fraglich.

Ungeachtet aller Personalien zeigte sich Mattick mit dem erfolgreichen Auftakt seiner Mannschaft (1:0 in Weilheim) sehr zufrieden. „Der Sieg war immens wichtig. Wir konnten dadurch den Abstand nach hinten weiter vergrößern.“

Viel Kampf und eine geschlossene Mannschaftsleistung seien die entscheidenden Faktoren unter der Teck gewesen. Und diese Tugenden sind aus Matticks Sicht auch morgen gegen den TSV Neu-Ulm gefragt. „Spielerisch gibt es bei uns sicherlich noch Luft nach oben. Aber im Abstiegskampf zählen erst einmal Punkte, und in dieser Hinsicht wollen wir gegen Neu-Ulm nachlegen.“

Die Gäste belegen als Tabellen-13. einen direkten Abstiegsplatz und sollten an der Brenz dringend etwas holen, um nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten. Der FV Sontheim ist zwar nur drei Plätze besser positioniert, hat sich allerdings mit neun Zählern Vorsprung vor Neu-Ulm ein vergleichsweise stattliches Polster zugelegt.

Das Hinspiel gewannen die Sontheimer 2:1. Allerdings sei der Sieg etwas glücklich gewesen, denn die Neu-Ulmer waren spielerisch besser, räumt Mattick ein. Das Hauptproblem der Schützlinge von Ünal Demirkiran (früher 1. FC Heidenheim) sei wohl die mangelnde Chancenverwertung. Man werde kämpferisch wieder an die Grenzen gehen müssen, macht sich Mattick nichts vor.