Abgang FCH wählt Alexander Raaf statt Thomas Rohmer

Heidenheim / EDGAR DEIBERT 09.08.2016
Fußball-Zweitligist 1. FC Heidenheim und Thomas Rohmer gehen getrennte Wege. Der 33-Jährige war Teamkoordinator, hatte diese Stelle zuletzt aber zusammen mit Alexander Raaf bekleidet.
Diese Lösung sei wiederum laut FCH notwendig geworden, weil Raaf laut Statuten der Deutschen Fußballliga (DFL) seine A-Lizenz nachmachen muss und daher nicht mehr als Co-Trainer von Frank Schmidt fungieren darf.

Da der FCH Raaf jedoch laut Geschäftsführer Holger Sanwald nicht verlieren wollte, arbeitete dieser zu Saisonbeginn zusammen mit Rohmer im Bereich Teammanagement.

Während der Saison seien allerdings zwei Stellen in diesem Bereich zu viel, sagt Sanwald. Erneut habe der FCH nach einer Lösung gesucht und Rohmer angeboten, im Marketing des Vereins eine Stelle zu übernehmen. Der gebürtige Laupheimer habe dieses Angebot allerdings am Montag abgelehnt, da er seine berufliche Zukunft nicht in diesem Bereich sehe, so Sanwald weiter.

Letztlich hat sich der FCH für Raaf – und gegen Rohmer – entschieden. In der Hinsicht verständlich, als dass Raaf seit Sommer 2008 Co-Trainer beim FCH war. Rohmer stieß dagegen erst im Januar 2014 dazu.

Ein Teamkoordinator bzw. -manager erfüllt Aufgaben wie etwa die Vorbereitung eines Trainingslagers oder die Organisation von Auswärtsspielen. Zudem bildet er auch die Schnittstelle zu den Schiedsrichtern oder hält den Kontakt zu der Nationalen Anti-Doping-Agentur. Der Nada werden z. B. die Aufenthaltsorte der Spieler mitgeteilt. Außerdem hilft ein Teamkoordinator Spielern auch bei der Wohnungssuche.
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