Schnaitheim Derbystimmung auf dem Moldenberg

Warnt vor dem AC Milan: Schnaitheims Trainer Patrick Bartak.
Warnt vor dem AC Milan: Schnaitheims Trainer Patrick Bartak. © Foto: Rudi Weber
Schnaitheim / Thomas Jentscher 10.11.2018
Die TSG Schnaitheim hat am Sonntag den AC Milan Heidenheim zu Gast.

Kein Wochenende ohne Derby in der Bezirksliga, am morgigen Sonntag (14.30 Uhr) kommt es sogar zu einem stadtinternen Duell: Auf dem Moldenberg empfängt die TSG Schnaitheim den AC Milan Heidenheim.

Die Favoritenrolle kommt dabei natürlich den Gastgebern zu, die mit 19 Punkten auf Rang sieben liegen, während die Gastgeber als Tabellenvorletzter erst sieben Zähler auf dem Konto haben. Doch TSG-Trainer Patrick Bartak warnt: „Der AC Milan hat – und das meine ich jetzt nicht negativ – eine sehr emotionale Spielweise, man darf sie nicht in einen Lauf kommen lassen.“ Der Gegner stehe schon jetzt unter Druck und werde entsprechend verbissen um jeden Punkt kämpfen. „Einfach wird as auf keinen Fall“, betont Bartak, der nach den letzten Ergebnissen aber auch seine Mannschaft in der Pflicht sieht. Nach gutem Start mit vier Siegen und einem Unentschieden holten die Schnaitheimer aus den folgenden sieben Spielen nur noch sechs Punkte. Kein Beinbruch für die TSG. „Unter den ersten drei haben wir uns nie gesehen, aber jetzt müssen wir wieder punkten. Unser Ziel ist es, als Vierter oder Fünfter in die Rückrunde zu gehen“, so Bartak.

Auch sein Gegenüber Dusko Cuckovic rechnet mit einem offenen Spiel. Vor allem weil der AC Milan erstmals in dieser Saison fast komplett antreten kann. Arkin Gülperi und Salvatore Lo Guidice fallen zwar noch aus, aber für den Coach, der sich einige Male schon selbst mit auf den Spieltagskader setzten musste, sind das fast schon paradiesische Zustände.

Cuckovic zeigt vor allem vor der Offensivabteilung der Schnaitheimer Respekt, weiß aber auch, dass die TSG immer wieder einige Treffer kassiert und sieht sein Team so nicht chancenlos. Noch liegt das Feld eng beisammen, Rang 13, der die Relegation oder den direkten Klassenerhalt bedeuten würde, ist für den AC nur drei Punkte entfernt. Zudem hat die Mannschaft noch ein Nachholspiel – dies allerdings gegen den zum Favoritenkreis zählenden SV Waldhausen.

„Nach dem 0:7 gegen Nattheim ist für uns auch Wiedergutmachung angesagt“, sagt Cuckovic, der am Sonntag zumindest einen Punkt mitnehmen möchte.

Die anderen Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet sind am 13. Spieltag auswärts gefordert. Der Tabellenzweite TSG Nattheim gastiert bei der zweiten Mannschaft der TSG Hofherrnweiler. Der Aufsteiger hält sich bisher sehr beachtlich, rangiert auf Platz acht und hat schon einige gute Ergebnisse gegen die Topklubs erzielt. Die Nattheimer müssen also eine starke Leistung abrufen, um ihre gute Ausgangsposition zu wahren.

Spitzenreiter SV Neresheim dürfte es etwas einfacher haben bei der abstiegsgefährdeten SG Kirchheim. Der VfL Gerstetten trifft auf Tabellennachbar Lauchheim. Nach sage und schreibe 15 Toren in den letzten beiden Spielen möchten die Gerstetter den Lauf natürlich gerne fortsetzen.

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