Interview Dann, ja dann sieht es wieder ganz anders aus . . .

SGM-Trainer  Ahmet Akin
SGM-Trainer Ahmet Akin © Foto: bu
Untergröningen / mib 13.10.2018

Durch das Remis von Böbingen gegen den Spitzenreiter Bettringen ist die SG Hohenstadt/Untergröningen auf den letzten Platz der A1 abgerutscht. Was werden Sie tun, damit Ihre Jungs wieder schnell in die Spur finden?

Ahmet Akin: Es ist eigentlich einfach. Ich sage immer wieder, dass wir ruhig bleiben müssen und hart arbeiten. Nur so kommt der Erfolg und das manchmal notwendige Quäntchen Glück zurück. Die kleinen, individuellen Fehler, die wir gerade machen, müssen wir abstellen. Das ist das Wichtigste im Moment. Klar ist auch, dass wir immer positiv denken müssen und im Training noch konzentrierter arbeiten.

Wie möchten Sie die nächsten Spiele gestalten, planen sie Änderungen?

Wir konnte bislang noch nie mit der gleichen Elf der Vorwoche auflaufen. Ich komme nicht um Änderungen herum.

Was auffällt, ist die hohe Zahl an Gegentoren, wobei die eigene Ausbeute gering ausfällt.

Da wir Pressingfußball spielen, stehen wir relativ hoch. Und deswegen setzte es bisher auch die vielen Gegentore. Was dieses Jahr aktuell noch nicht so gut klappt, ist die Chancenverwertung. Da waren wir letzte Saison mit über 100 Toren wesentlich effektiver und stärker, aber wir arbeiten daran, um die Qualität wieder abrufen zu können.

Den bislang einzigen Sieg gab es gegen Schechingen. Der nächste Gegner aus Essingen dürfte nicht weit entfernt von Schechingens Leistungsniveau sein.

Wir müssen und werden dieses Spiel mit hoher Konzentration angehen, um die Fehlerquote so gering wie möglich zu halten. Ich möchte sehen, dass wir alles dafür tun, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen.

Der Teamgeist gehörte zu den Stärken in der vergangenen Saison. Wie sieht jetzt die Gemütslage der Mannschaft aus?

Meine Jungs glauben an sich. Ich glaube an die Stärken unserer Mannschaft. Wie gesagt, müssen wir die individuellen, kleinen Fehler abstellen und in der Offensive wieder eiskalt werden. Dann, ja dann sieht es wieder ganz anders aus ...

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