Heldenfingen/Heuchlingen Ramponierter Rasen: Stimmung in der Mannschaft trotzdem gut

Trotz Schnees sind die Schäden auf dem Rasenplatz in Heldenfingen weiterhin sichtbar.
Trotz Schnees sind die Schäden auf dem Rasenplatz in Heldenfingen weiterhin sichtbar. © Foto: Markus Brandhuber
Heldenfingen/Heuchlingen / Edgar Deibert 05.01.2019
Daniel Mack, Trainer der SG Heldenfingen/Heuchlingen, will sich nicht entmutigen lassen.

„Es war schon ein Schock. Für mich ist es unverständlich, wie man auf so eine Idee kommen kann“, sagt Daniel Mack, Trainer der SG Heldenfingen/Heuchlingen.

Wohl in der Nacht vom 16. auf den 17. Dezember wurde der Hauptplatz in Heldenfingen mit einem Auto mutwillig beschädigt. Der Verein beauftragte eine spezialisierte Firma mit der Reparatur des Rasens. Die Kosten für deren Arbeiten, erforderliche Vorarbeit durch die SG selbst ausgenommen, dürften sich auf 6000 Euro belaufen.

Der teilweise gefrorene Platz konnte bislang aufgrund der Temperaturen um den Gefrierpunkt nicht gerichtet werden. Zudem fehlt nach Auskunft der Polizei Gerstetten eine heiße Spur. Ein Hinweis habe ins Leere geführt.

„Dank unserer vier Platzwarte war es einer der besten Plätze im Umkreis“, sagt SG-Coach Mack. „So was macht auch die ehrenamtliche Arbeit des Vereins zunichte.“ Für die SG Heldenfingen/Heuchlingen gelte es aber jetzt, die Situation anzunehmen. „Vielleicht gehen wir gestärkt da raus“, hofft Mack.

Die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei jedenfalls noch immer gut. Kein Wunder, führt die SG doch nach 16 Spieltagen die Tabelle der Kreisliga A 3 an. Das erste Heimspiel des neuen Jahres gegen den TSV Niederstotzingen werde ohnehin am 10. März in Heuchlingen ausgetragen (hier findet jedes zweite Heimspiel der SG statt). „Und in Heuchlingen waren wir 2018 noch ohne Punktverlust“, sagt Mack und fügt an: „So einer Situation muss man auch mit einem Augenzwinkern begegnen.“

Mack selbst war im August 2016 Spieler des SV Neresheim, dessen Trainingsplatz ebenfalls mit einem Auto vorsätzlich ramponiert wurde. „Im Vergleich zum jetzigen Fall war das aber minimal. In diesem Ausmaß habe ich das zum ersten Mal erlebt“, so der 37-Jährige. Dabei kommt es immer wieder zum Vandalismus mit Autos. So wurde auch der SV Rommelsbach (bei Reutlingen) kurz nach der SG Heldenfingen/Heuchlingen Opfer von Auto-Vandalismus.

Dabei ist Mack begeistert von der Anteilnahme anderer Vereine. „Es ist unfassbar, wie viele Nachrichten wir bekommen“, freut sich der SG-Trainer und schiebt nach: „Wir lassen uns nicht unterkriegen.“

Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel