Es gibt Trainer, die haken Pokalspiele vor dem offiziellen Rundenbeginn als zusätzliche Tests ab. Das Resultat ist zweitrangig. Daniel Avgustinovic gehört nicht zu der Sorte. Wenn morgen um 15.30 Uhr Verbandsliga-Aufsteiger TSG Hofherrnweiler im Eybacher Tal aufkreuzt, hat Avgustinovic hohe Ambitionen. Geislinger Anspruch müsse grundsätzlich sein, „eine gute Leistung zu bringen und zu gewinnen“.

Nur 13 Feldspieler im Training

In den bisherigen Testspielen ging es in erster Linie „um Erkenntnisse“, in Pflichtspielen dagegen „sind Ergebnisse gefordert“. Dumm nur, dass sein Kader immer mehr zusammenschrumpft. Wegen diverser Verletzungen und Urlaube musste der Coach im Training am Mittwochabend mit 13 Feldspielern auskommen. Nominell stehen ihm 22 zur Verfügung.

Trainer will trotz Ausfällen nicht jammern

Die Tür, die vielen Ausfälle als Ausrede zu nehmen, wirft Avgustinovic schnell zu. „Wir jammern nicht, schließlich haben alle im Kader den Anspruch zu spielen.“

Den vollständigen Text lesen Sie morgen, 2. August, in der GEISLINGER ZEITUNG

SC wartet schon lange auf einen Pokal-Coup


Mehrmals war für die Geislinger in den vergangenen Jahren schon in der ersten Runde des WFV-Pokals Endstation. 2016 gab’s ein 2:4 gegen Landesligist TSV Weilimdorf, ein Jahr zuvor ein 2:5 nach Verlängerung gegen Klassenkamerad SF Dorfmerkingen,  2014 gewann der SC in Runde eins beim 1. FC Lauchau-Lauch­äcker 04 deutlich 5:1, um anschließend gegen den SSV Ulm II mit einem 0:2 auszuscheiden.

Im Vorjahr erreichten die Geislinger immerhin die dritte Runde. Dem Auftakt-2:0 bei Bezirksligist FC Blaubeuren folgte ein 7:1 gegen Klassenkamerad FC Bargau, Verbandsligist Calcio-Echterdingen beendete die Pokal-Euphorie durch einen 3:2-Sieg.

Der letzte große Erfolg im WFV-Pokal datiert aus dem Jahr 2013. Da gewannen die Geislinger 6:0 in Köngen und schalteten danach Verbandsligist 1. FC Heidenheim II mit 2:1 aus. In Runde 3 folgte ein 3:2 nach Verlängerung gegen Dorfmerkingen, erst im Achtelfinale schied der SC aus. Beim 2:3 gegen Regionalligist SG Sonnenhof Großaspach standen die Geislinger sogar dicht vor einem ganz großen Coup.